FreeNet Hotspot Flat – Funktion Glückssache, surfen im ICE unmöglich

Nachdem ich ende letzten Jahres in den Niederlanden, genauer gesagt einen CenterParc, meinen „Probemonat“ meines Datenvertrages von Mobilcom Debitel im Telekom-Netz für die FreeNet Hotspot Flat nutzen konnte, war ich eigentlich recht angetan: Mit KPN Hotspots funktionierte die App damals, welche noch einen Login mit eMail & Passwort bot, relativ zuverlässig. 

Das es eine App braucht, welche die Verbindung zu den Landingpages „abgreift“, und selbst auf einen – mit für den Kunden nicht ersichtlichen – Weg eine Verbindung zum Internet etabliert, lässt sich verschmerzen.

So versuchte ich, als erneut ein Urlaub im Ausland anstand, die Flat erneut zu buchen. Doch dieses war nicht möglich; das Angebot gibt es schlich in Verträgen im Telekom-Netz bei Mobilcom-Debitel nicht mehr. Doch das tut dem keinen Abbruch. Es gibt ja für Spottpreise Tarife, wo diese Flat gleich Inkludiert hat – für 4,99 Euro kann man da nichts falsch machen. So dachte ich. 

Doch weit gefehlt. Eigentlich, so sollte an erwarten, entwickelt sich ein Produkt weiter. Doch dem war nicht so. Zunächst versuchte ich den bestehenden Account für die FreeNet Hotspots Flat mit den neuen Vertrag über den vom Kundensupport zugesendeten Aktivierungslink zu  „Verbinden“. Ging nicht, es musste ein neuer Account her.  Zum Glück hat man ja mehrere eMail Adressen, so das dieses Hürde genommen wurde. Hiermit funktionierte die App, es war April, genau für 2 Logins an einen Tag. Danach verweigerte sie jedmögliche Funktion; immer wieder gingen die Landigpages im Browser auf, die sonst eigentlich abgegriffen werden. Und auch der Schalter „Automatisch Verbinden“ lies sich nicht mehr umlegen.   

In guten 10 Tickets mit Schilderung des Problemes beim Kundenservice, wurde immer wieder Vertragsseitig die Option De- und Reaktiviert; irgendwann startet man auf Druck meinerseits, ob das Problem nicht viel mehr im Account für die FreeNet App liegen würde, einen Rückfrage bei der „IT“. Dabei muss man wissen, das die FreeNet Hotspots App auf einer Plattform läuft, und  mit dem „Mein Mobilcom-Debitel“ Account nichts zu tun hat. 

Geschlagene 3 Wochen später erhielt die Mitteilung, das die App – für mich ? – nur noch über einen sogenannten „Instant Login Link“ zu aktivieren sein. Den lieferte man mir, und ich nahm mit diesem eine Neuinstallation vor.

Nun war es wieder möglich, sich mit Hotspots zu verbinden. Die üblichen Verdächtigen, an Hauptbahnhöfen von der Telekom, in großen Lebensmittelgeschäften von MyCloud, gehen Tadellos.

Doch sucht mal man dazwischen einen, uns sei es nur um das wenig sinnvolle „Over-the-Air“ Download Limit von iOS zu umgehen, wird es schwierig:  „Kasln-Berliner-Str. 18“ in Dortmund soll zum Beispiel ein solche Hotspot sein – Betrieben von der Telekom. Doch wo ist diese Straße ? Oder die Saslder Straße 116, der Osthellweg sowie Hazsingstr. 8 ? Man kann raten – oder es sein lassen und alternativ mal gedanklich ein paar Zeichen gegen einen Umlaut austauschen. Meist gibt es dann eine ganz ähnliche klingende Straße in der Nähe, wo dann auch tatsächlich ein nutzbarer Hotspot ist. Doch man muss die Stadt dazu kennen. An fremden Orten ist das keine Option.

Nun war ich am letzten Donnerstag mit dem ICE auf den Weg nach Hannover; man wollte sich mal anschauen, wie ein „Business Festival für Digitalisierung“ aussieht. Der nicht da war, verpasst hat man nichts. 

Noch eigentümlicher war, das ich mit meinem Macbook wunderbar in das WIFIonICE WLAN gekommen bin, auf dem iPhone aber keine Ladingpage auf ging.

Nach viel hin und her fand ich den Fehler: Die FreeNet Hotspot App blockiert den Login den ICE Hotspot. Und dank Instant Login Link ist ein Abmelden in der App nicht mehr möglich. Um diese ausser Funktion zu nehmen, ist eine Deinstallation nötig. Diese durchgeführt, funktionieren WIFIonICE Hotspots wieder Tadellos. Die Landingpage geht auf, der kostenfreie Login ist möglich.

Auch hierzu gibt es mittlerweile ein Ticket beim Mobilcom-Debitel Kundenservice. Dass das Problem aber zeitnah gelöst wird, wage ich zu bezweifeln. HANSETECHTEST beschrieb das Problem  unter https://hh.hansevalley.de/2018/05/hansetechtest-freenet-hotspot-app.html schon ende Mai – mit Kontakt zu Pressestelle. Seitdem gibt es zwar ein Update der iOS App. Aber die Nutzung vom WLAN im ICE der Deutschen Bahn wird weiter effektiv unterbunden.

Kurzum: Auch wenn das Produkt ganz interessant erscheint, und die Limitierung auf Smartphones & Tabletts zu verschmerzen ist, fällt das Arrangierten mit der FreeNet Hotspots App mehr als schwer: Diese ist einfach hoffnungslos unausgereift und bringt mitunter nur mit ausreichender Eloquenz gegenüber Mobilcom-Debitel, doch bitte für einen Funktionalität zu sorgen, überhaupt einen fraglichen Mehrwert. 

Nachtrag vom 3.9.2018:

Seit dem letzten Update der der iOS App ist der Verbindungsaufbau an WIFIonICE wieder möglich.

Mobiles Internet ? Nee, ich Sitze im Zug !

Der „Mobilfunkempfang“ in Zügen der Deutschen Bahn ist streckenweise dürftig. Diese Erkenntnis sollte mittlerweile unbestritten sein. Und aus diesem Grunde ist es ein positiv, das dieses Thema von höchster Stelle, einem Vorstandsmitglied der Deutschen Bahn AG und wohl mittlerweile wohl emeritierte Professorin für Maschinenbau,  also solches klar benannt wird.

Auch hat man eine Lösung parat: Man baut – notfalls – einfach eigene Mobilfunkmasten entlang der Gleise. (Quelle: https://www.wiwo.de/unternehmen/dienstleister/deutsche-bahn-jeschke-will-eigene-mobilfunkmasten-an-den-gleisen/21050310.html). Gänzlich abwegig ist dieser Gedanke nicht. Aber ein Einstieg in den Mobilfunkmarkt,  vielleicht im Rahmen eines JointVentures mit der Deutschen Industrie, ist Zukunftsmusik, und wird vor einen großen 5G RollOut nicht dazu führen, das wir in Deutschland endlich zu Ländern wie der Schweiz aufschliessen werden.

Doch warum ist das so ?

Die Lizenzen für den Netzausbau liegen aktuell ausschliesslich bei den 3 großen Mobilfunkbetreibern. Wärend bis 2010 der Ausbau der 3G Netze in Deutschland bei den damaligen 4 Netzbetreibern auf die Ballungsgebiete konzentriert, entwickelte allein Vodafone die Ambition, 3G weiter in der Fläche auszubauen. Bahn- und insbesondere Neubaustrecken mit ihren vielen Tunneln, waren bisher nur mit GSM Versorgt. 

Nach der Auktion der LTE Frequenzen aus der digitalen Dividende kam etwas Bewegung in die Sache: Die Telekom von Vodafone rollten LTE in der Fläche aus. Das damals noch eigenständige E+ investierte, in Ermanglung der Möglichkeit LTE auf 800Mhz auszubauen, erstaunlich viel in den UMTS Ausbau, welcher im gemeinsamen Netz von O2 und E+ auf ging. Auch wurde von allen Netzbetreibern – mal mehr, mal weniger -, die Versorgung entlang der Verkehrswege optimiert. 

Doch auch dadurch ändert sich nicht viel für den Bahnfahrer. Man könnte sagen: „Klar, die Netzbetreiber haben nur die Autobahnen ausgebaut“. Zum Teil mag das stimmen; doch nur die halbe Wahrheit: Während ein Auto meist eine leicht getönte Frontscheibe hat, sind Scheiben in IC Zügen der 1. Generation teilweise und spätestens bei ICE1 vollständig mit einer metallenen Schicht überzogen. Dazu kommen teilweise schwere Bauweisen der Züge, welcher selbst einen Bergegeräten der Feuerwehren (vgl. Eschede) unmöglich machte.  

Dieses führt dazu, das fast alle im Fernverkehr eingesetzten Züge der Deutschen Bahn 99% bis 99,9% der Mobilfunksignale nicht in das Innere des Zuges lassen. Für DOSTO Regionalzüge sowie Triebwagen von Stadler gilt nach meiner Erfahrung und eigenen Messungen ähnliches. Die Talente von Bombardier sind da ein ganzes Stück „Mobilfunkfreundlicher“.  Das bedeutet eine Dämpfung um 20 bis 30dBm und in der Praxis „Vollausschlag aussen, Netzsuche drinnen“. Im Zug brauchbares Netz hat man i.d.r. nur, wenn ein direkter Blick auf die versorgenden Mobilfunkstation möglich ist 

Freilich ist dieses kein unüberwindbares Problem. Und er Schweiz setzte man frühzeitig auf sogenannte Repeater, die Breitbandig die Signale von Aussen in das Zuginnere und umgekehrt leiteten. Unter optimalen Bedingen war das Netz damit drinnen sogar besser, als würde man neben den Gleisen mit seinen Smartphone stehen. Das hat weniger mit der umgangssprachlichen „Verstärkung“ zu tun, als einfach, weil die Signale von einer optimal positionierten Antenne aufgenommen werden.

Auch in Deutschland wurden frühzeitig und erstmals im ICE1 Mobilfunkverstärker eingesetzt, wenn auch hier Anfangs nur in 2 von insgesamt 12 Mittelwagen – für GSM auf den Frequenzen von DeTeMobil, D2privat sowie E+. In mehreren Ausbauschritten wurden später 5 und dann 8 Wagen der ICE1 Garnituren entsprechend ausgerüstet sowie um GSM Frequenzen von O2 erweitert. Gleiches passierte mit den ICE Zügen der 2. Und 3. Generation (Zusammenstellung auf Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Intrain-Repeater)

Aber bis ende 2015 konnte kein Repeater der gesamten ICE Flotte die für den Flächenausbau genutzten LTE 800Mhz Frequenzen oder auch UMTS auf 2100Mhz in das Innere der Wagons leiten. Erst 2016 startete ein Projekt, ca. 70% der ICE Wagen Auszustatten, um eine sinnvolle Smartphonenutzung zu erlauben. Allenfalls in Ballungsgebieten war es bis dahin möglich, im Netz der Telekom relativ ungestört Daten über LTE zu nutzen. Dieses war dem speziellen Umstand geschuldet, das die Telekom hier verstärkt LTE auf 1800Mhz ausgebaut hat, die die Repeater bereits für GSM beherrschten.

Mittlerweile versorgt die Telekom vollständig, Vodafone zum größten Teil und auch das viel gescholtene Telefonica Netz merklich und in zunehmende Maße alle wichtigen ICE Trassen inkl. Tunnels mit LTE. 

Doch bis zu heutige Tage ist die Umrüstung der ICE Flotte mit zeitgemäßen Repeatern noch nicht vollständig abgeschlossen. Und auch nach dem Abschluss dieses Umbaus werden mindestens 2 Wagons ohne Repeater bleiben: Die Ruhezone der 2. Klasse sowie das Boardbistro/Restaurant.

IC1 Züge, besonders der Linien 30/31, haben selbst in der ersten Klassen oft keine, oder nur Repeater alter Generationen. Störungen sind zudem auch hier sehr häufig.

Einzig die neuen ICx sowie IC2 Garnituren sind bereits vollständig auf dem aktuellen Stand der Technik; mit Ausnahme der Ruhebereiche.

Abschliessend bleibt zu hoffen, das die Deutsche Bahn es ernst meint, und für soliden Mobilfunkempfang sorgen wird. Doch dazu müssen zu aller erst Repeater oder Spezialscheiben mit geringer Dämpfung in alle Züge des Nah- und Fernverkehres eingebaut werden. Erst dann macht in meinen Augen ein dichter Ausbau an den Bahnstrecken im Sinne von SmallCells überhaupt Sinn.

Internet in England – anderes Land, gleiche Sitten ?

Vor wenigen Tagen war verbrauchte ich meinen Urlaub im England, genauer gesagt in Südengland / Cornwall mit Anreise über London. Obgleich der Urlaub genau über 2 Abrechnungmonate ging, erschienen mir meine 250MB Datenromaing je Monat doch etwas spärlich, so das sich für das iPad schnell die Frage nach einer Datenkarte in England stelle.

Platzhirsche und GlobalPlayer sind in England nach wie vor Vodafone sowie, das auch der Britisch-Telekom hervorgegangene O2 UK, wobei Vodafone von den Angeboten her kaum Diskutabel war. O2 bietet eigentlich eine 4G Datenkarte für das iPad als PrePaid („Pay as you go“), die recht flexibel mit Datenpaketen zu ganz brauchbaren Konditionen ausgestattet werden kann. Mit einer britischen Adresse kann man diese auch kostenfrei nach Hause bestellen, und über  das „top-up“ Card bei dem nächstbesten Kiosk ausladen kann. Doch dazu mehr.

Erste Anlaufstelle in London war doch der „The Phone House“ verschnitt „Carphone Warehouse“. Hier herrschte bei dem sichtlich unerfahrenen Verläufer große Ratlosigkeit. „Nano Data-SIM Pay as you go…. ?“. Mit dem Anliegen wurde man wohl nicht so häufig konfrontiert. Schnell kam die Frage auch, wofür denn. Als ich sagte ein „iPad Retina mini 4G“ musste erst einmal Rücksprache genommen werden. Wenig später hatte man wohl kein passendes Angebot mehr – oder wollte keines verkaufen. Man verwies an den nächsten EE oder O2 Shop. Im O2 Shop wenige Meter weiter war die Antwort „you need an british debitcard for Nano-SIM“, was vollkommenen Blödsinn ist, denn diese Karten bekommt man im Internet ohne Registrierung hinterhergeschmissen.

Glück in zweifacher Hinsicht hatte ich im EE Shop: Hier zog der Herr nach meiner Anfrage „Nano DATA SIM“, man war ja schlau geworden und hat den Namen eines Apple Produktes nicht mehr in den Mund genommen, sogleich derartiges aus der Hosentasche. Die Karte selbst kostet nix. Für 15 Pfund Aufladung würde ich jedoch sowohl 10 GB für 90 Tage bekommen, sowie weiterhin das Guthaben zur freien Verfügung haben. Damit war ich doch sehr zufrieden.

Adresseingabe nötig:

Alle EE Karten haben nach der ersten Benutzung aus dem Stand raus 50 MB frei. Nach wenigen Stunden stockten die Daten auf dem iPad, und ich wurde aufgefordert, meine Namen sowie eine gültige, britische Adresse einzugeben. Hier sollte man also vorbereitet sein: Es ist sinnvoll, sich die Adresse des Hotels zu notieren; diese wurde, nach etwas Kampf mit den Feinheiten den britischen Postcodes, schlussendlich auch angenommen, so das meine 10 GB nun zur Verfügung standen.

Netzabdeckung:

In London kann man die Netzabdeckung getrost als Hervorragend ansehen; EE bietet dort auch in Gebäuden fast überall 4G / LTE an. Wenn nicht, ist das 3G Netz von der Geschwindigkeit auch als sehr gut zu bezeichnen. Zweistellige Megabit/s sind die Regel, und von punktuellen Überlastungen habe ich nichts weiter mitbekommen. Auch O2.uk auf meinen Samsung Galaxy S4, wo ja noch die deutsche O2 Vertragskarte drin stecke, war eigentlich immer recht brauchbar, wenngleich hier noch das 4G Roaming fehlte.

Am Tag drauf ging es mit dem Zug Richtung Devon sowie später nach Cornwall. Während EE relativ weit in’s Land über die HST Strecke nach Exeter noch 3G/4G Anbot, wurde es bei O2 UK relativ dünn; oft war GPRS angesagt, EDGE scheint man zumindest in England kaum zu kennen. In größeren Orten ab wenigen 1000 Einwohnern war aber auch O2 UK wieder mindestens mit brauchbaren 3G vertreten. Weit schlechter war bei den beiden global Playern – O2 UK und auch Vodafone – der Kapazitätsausbau. Hier schien sich bemerkbar zu machen, viele auf UMTS auf 900 MHz und nur 1 Träger zusetzen: In Torquay versagte an der Promenade O2 UK komplett – sowohl Daten als auch Telefonie. Vodafone UK und O2 UK waren auch in Darthmouth bzw. Kingsbridge nicht zu gebrauchen. Auch hier waren sowohl das GSM Netz als auch das UMTS 900 Netz komplett verstopft – wegen einer Ruderregatta mit nur wenigen 1000 Zuschauern. Dieses erlebte ich nichtmals bei dem viel gescholtenen O2 Deutschland, welches zwar noch empfindliche Lücken bei 3G besonders in Ostfriesland und Bereich Sankt-Peter Ording hat, aber zumindest vom reinen Sprachendienst doch überall gut aufgestellt sind und meist noch minimale Daten über EDGE bieten.

Lediglich EE ging nahezu IMMER !

Weiter nach Cornwall konnte EE weiter zeigen, wie gut das Netz ist. War Outdoor mit 3G im Bereich von Hayle über St. Ives und Penzance bis weit nach Land’s End verfügbar. O2 Versorgten dort lediglich die Ortskerne mit 3G, und sonst nur GPRS, wo tatsächlich keinerlei Daten flossen. Vodafone war noch einmal weit schlechter was 3G Abdeckung. Wobei eine brauchbare Indoorversorgung selbst in den Stadtzentren von Mittelzentren bei alle britischen Netzen Fehlanzeige ist. 4G in der Fläche sucht man in Großbritannien vergebens, während bei Vodafone und der Telekom in Deutschland das ganze fast üblich, und bei O2 auch immer häufiger anzutreffen ist.

Fazit:

In Vergleich zu Deutschland scheinen die britischen Mobilfunkanbieter deutlich liberaler zu sein, was große Datenpakete ohne SMS/Sprachfirlefanz anbelangt und gleichzeitig die 4G Nutzung ermöglicht. Im Details sind aber, da vieles lediglich Lockangebote wie meines bei EE sind, auch die britischen Netzbetreiber oft nicht ohne mit ihren „mouseprint“. So haben andere ein Striktes Tethering-Verbot (three.uk), wieder andere keine annehmbaren Tarife (Vodafone UK) oder zumindest im Ladengeschäft recht wenig flexibel agierendes Personal (O2 UK), was keine Freikarte rausrücken will, die man sich vermutlich Problemlos in’s Hotel hätte schicken lassen können. Im Grunde ist es nur anders, aber nicht unbedingt besser. Gute und passende Angebote, was die lokale Netzqualität im Lebens- und Arbeitsbereich und vor allem im Urlaub anbelangt als auch ordentliche Tarife bietet, sind vermutlich in GB genauso gut oder schwer zu finden, wie in Deutschland.

Interessant zu wissen ist, das in Großbritannien sowohl richtige Flatrates bei Daten so gut wie unbekannt sind, und das nach Aufbrauch des Datenvolumens oft eine nicht wirklich preiswerte Berechnung nach verbrauchten Megabyte droht; wenige Angebote wie z.B. das „all you can eat“ von Three.UK, bilden hier eine Ausnahme, verbietet dann aber tatsächlich jedes tethering – zumindest theoretisch.  Persönloch finde ich eine rigide Drosselung mit einer Angebot, weiteres „HighSpeed Volumen“ zu erwerben, oft besser, wenngleich nicht optimal.

Zu der Verfügbarkeit in Zügen muss man in, in Deutschland wie auch Großbritannien, muss man mit einer objektiven Bewertung des Netzes innerhalb von Zügen vorsichtig sein: Diese Dämpfen in älterer Bauweise aus Vollstahl, oft 99,9% bis 99,99% (IC Wagen + ICE1 und 2) der elektromagnetischen Strahlen, neuere Modelle etwas weniger. Der einzige weg hier brauchbare Netzversorgung zu schaffen sind Repeater. In Deutschland unterstützen diese lediglich die alten Bereiche GSM900 und GSM1800 sowie ggf. hierauf ausgebautes LTE1800. Wenn überhaupt Repeater ausserhalb des Eurostar verbaut sind, ist mir hier nicht klar, welche es denn sein mögen.

Stichwort tetherin-Verbot: Es ist sicherlich zu Riskieren, mit den three.uk Karte im iPad auch mal mit dem Notebook online zu gehen. Es darf aber nicht vergessen werden, das oft je nach Carrierprofil, ein zweiter APN für die Tetheringverbindung hinterlegt ist. Und dieses könnten, wenngleich es mit meiner O2 Vertragskarte nicht zu reproduzieren ist, auch in Einern 2. Datenverbindung (sogenannten PDP Kontext) führen, der dann quasi beweisend für durchgeführtes tethering ist. Kurz: Raus bekommt das der Netzbetreiber vermutlich immer….

Mobilfunk: Teilweise attraktive Sonderkonditionen für Ärzte bei Vodafone und O2

Der Mobilfunkmarkt ist bekannt für unzählige Lockangebote, Rabatte für bestimme Kundengruppen, zu denen auch gerne mal Facebook-Nutzer zählen können und daher durchaus als „künstlich generiert Kundengruppe für’s Marketing“ angesehen werden können. Hier den Überblick zu behalten, ist oft auch für Kenner schwer. Und die Angebote sind auch nicht immer dauerhaft günstiger, oder haben andere Einschränkungen. So gelten die meisten Onlinerabatte meist nur für 12 Monate, was bei 24 Monatsverträgen schon ein Manko ist.

Alternativen für Ärzte:

Wer es etwas solider und berechenbarer haben will, gibt es für Ärztinnen und Ärzte oft eine Alternative: Bei den meisten Mobilfunkanbietern werden Ärzte auch in den Angeboten für Geschäftskunden akzeptiert, und zwar unabhängig, ob die tatsächlich selbständig sind, oder hauptsächlich Angestellte in der Klinik. Dieses kann in vielen Fällen deutliche Vorteile bedeuten. In fast allen Fällen ist einen speziellen und kostenlose Hotline in den Angeboten für Geschäftskunden enthalten. Daneben gibt es teilweise deutliche Rabatte auf die Grundgebühr von bis zu 20% (Vodafone und BASE), Mehrleistungen (O2) oder spezielle Tariflinien (O2).

Vorsicht beim Preisvergleich:

Doch beim vergleichen der Preise ist Vorsicht geboten ! Fast alle Angebot für Geschäftskunden sind Nettopreise, es kommen also noch 19% Mehrwertsteuer hinzu, die wir ja in den meisten Fälle nicht als Vorsteuer geltend machen können.

Situation bei der Telekom:

Hatte die Telekom einst wirklich gute Geschäftskundentarife, sind die meisten Vorteile mittlerweile nahezu aufgezehrt, da die Privatkundentarif deutlich besser geworden sind. Etwas Flexibler mag die Hotline im Einzelfall Agieren, was z.B. Tarifwechsel anbelangt. Im wesentlichen sind mir leider sehr wenige Vorteile bekannt, wenn man als einzelne Person bei der Telekom einen Geschäftskundentarif abschliesst. In einigen Fällen gibt es zudem die Möglichkeit, noch einen Rabatt von 10% zu erhalten, durch z.B. das Aufbuken freier Rahmenverträge. Doch meist sind die Businesstarife bis auch wenige Cent Identisch mit den Privatkunden-Tarifen. Vorteile gibt es meist jedoch bei dem Handy-Austauschservice etc.

Link zum Telekom Shop: Telekom Business Tarife (AffiliLink)

Situation bei Vodafone:

Bei Vodafone kann man sich mit „Schreiben oder Nachweise oder Ausweise von berufsständischen Körperschaften und Kammern, z. B. Ärzte-, Rechtsanwalts- und Handwerkskammer“ als selbständiger Legitimieren. Im Gegenzug erhält man 15% Rechnungsrabatt auf alle Vodafone-Tarife, eine deutlich besser erreichbare Hotline (1234 statt 1212), sowie kleine aber feine Dreingaben wie kostenloser SIM-Kartentausch sowie eine TWIN-Karte z.B. für das Autotelefon. Die Legitimation ist über folgendes Infodokument möglich: Vodafone Dokument 548

Dieses ist auch nachträglich bei bestehenden Verträgen kostenfrei möglich und ist durchaus lohnenswert, und besondern beiden „großen“ Tarifen sind 15% Rabatt auch schnell mal 10 Euro oder mehr, die mal im Monat spart !

Zum Vodafone Shop: Vodafone Selbstständige (AffiliLink)

Situation bei BASE (Marke von E-Plus):

BASE bietet zwar mit „BASE Professional“ durchaus Tarif mit Vorteilen für Gewerbetreibende an (kostenlose Hotline, kostenlose Papierrechnung), dieses wird explizit aber nicht für Ärzte und andere potenziell freien Berufe ausgewiesen, ob z.B. ein Arztausweis als Legitimation anerkannt wird ist, anders als bei der Telekom, Vodafone oder auch O2, nicht gesagt. In den meisten Fällen lohnt das ohnehin nicht: Erst ab 80 Euro mtl. für Tarifbausteine erhält man einen Rabat von 5%. Dieses macht nur Sinn, wenn man gleich mehrere Verträge abschliesst.

Zum BASE Shop: BASE Selbstständige (AffiliLink)

Situation bei O2:

Am Unübersichtlichsten ist die Situation bei O2 – auf den ersten Blick. So verfügt O2, anders als die 3 anderen Mobilfunkanbieter, über 2 vollkommen unabhängige Tarifplattformen. Einmal „O2 Consumer“, also die ganz normale „O2 Blue“ Tarife, wie man sie in jeden O2 Shop oder auch Online abschliessen kann, sowie über die O2 Business Sparte, die zwar auch online Vertrieben wird, aber im wesentliche nur über O2 Business Partner vertrieben wird.

Vorteile in den „normalen“ O2 Verträgen aus der Privatkundenplattform wären z.B.: Kostenlose Hotline, 20% mehr Freiminuten/SMS und Datenvolumen. Besonders die kostenlose Hotline mit deutlich geringerer Wartezeit empfinde ich als einen großen Vorteil, ist man meist in den O2 Standverträgen bei einem Anruf mit 20 Cent einmalig und längerer Wartezeit dabei.

Link zu den O2 Angebote für Selbständige: o2online.de Shop (AffiliLink) – oben rechts „Selbständige“ klicken !

Während es für O2 Kunden, die z.B. einen aktuellen O2 Blue Tarif haben, keine Problem ist, mit einen Arztausweis die o.g. Vorteile auch nachträglich zu bekommen (Legitimation gibt es hier: Umstellung auf SOHO), sind die richtige guten Angebote jede, die es über den O2 Business Vertrieb gibt. Hier steht Ärztinnen und Ärzten z.B. die komplette O2on Business Tarifschiene offen, welche auch 4 Tarifen besteht, die alle eine komplett Flatrate in alle deutschen Netze darstellen.

Den günstigsten O2on Tarif gibt es ab 22,61 Euro mtl. (inkl. MwSt), beinhaltet zwar Telefonie in alle deutschen Netze, aber nur 50 MB umgedrosselte Daten; SMS werden extra berechnet mit 19 Cent. Wer mehr Daten haben will, ist ab 34,51 Euro mtl. (inkl. MwSt) sowie 1 GB Daten dabei. Frei-SMS können ab 5,95 Euro in diesen beiden Tarifen hinzugedacht werden; oder wer gleich 150 SMS inkl. haben will sowie parallel Daten für iPad oder Stick, ist 46,11 Euro mtl. (inkl. MwSt) dabei.

Gegen mtl. Aufpreise gibt es die Tarife mit Handy.

Angebote gibt es hier: www.o2business.de (freier Link !). Da wird selbst O2 Business Partner sind, beantworten auch wir gerne Fragen zu diesem Thema. In diesem Fall ist es hier auch nicht ganz Uneigennützig ….

 

Smartphone Schnäppchen: HUAWEI Ideos X3 (Android 2.3.3) bei Tchibo mit O2 Netlock

Am Samstag Morgen ist es über Twitter gekommen: Tchibo verkauf das HUAWEI Ideos X3 mit Android 2.3.3 für 49,95 Euro zzgl. Versandkosten. (Gutscheincode für Versandkostenfreiheit: 305020 702207)

Da ich ein paar Tage vorher schon ein Ideos X3 in den Händen halten konnte, und es vom Preis-Leistungsverhältnis einen sehr guten Eindruck gemacht hat, bestellte ich gleich eines bei Tchibo.

Heute wurde es geliefert, und die wichtige Nachricht, was TelTarif in ihren Artikel schon anklingen lassen hat: Es besitzt offenbar einen O2 NetLock, d.h. jede Vertrags- oder PrePaid-Karte im deutschen O2 Netz funktioniert darin. Getestet habe ich das mit 2 Vertragskarten (jeweils Business und Privatkunden) sowie einen PrePaid Karte. Es kann zwar keine 100%ige Garantie gegeben werden, es ist jedoch sehr wahrscheinlich, das auch alle anderen O2 Vertragskarten problemlos angenommen wird. O2 PrePaid Karten aller Marken (Tchibo, Fonic, O2o PrePaid etc.) waren ohnehin, anders als bei Vodafone-CallYa untereinander, seit je her austauschbar.

Im Ideos X3: Das Einlegen einer Vodafone Vertragskarte führte zur erwarteten Aufforderung, den Unlock-Code Einzugeben. Ähnlich sind Berichte in div. Android-Foren.

Der erste Eindruck bestätigt sich weiter: Es wirkt bei weiten nicht so „billig“, wie der Preis es vermuten lässt. Lediglich der Home-Button wirkt etwas hakelig, der kapazitative TouchScreen reagiert auf leichteste Berührungen sehr flott, teilweise etwas zu empfindlich. Die Bedienungen wirkt flüssig. Etwas gewöhnungsbedüftig ist die Tastatur, die doch dank der kleinen Tasten auf dem relativ kleinen Display zu vielen Vertippen bei mir führt. Das mag sich als iOS Nutzer aber noch geben 🙂

Weiteres folgt die Tage hier. Aber eines ist klar: Mit 49,95 Euro macht man nichts falsch 🙂

Aktuell ist es das HUAWEI Ideos X3 aktuell bei Tchibo (*) mit O2 Netlock für 49,95 Euro sowie im Store von Fonic mit Smartphonesim für 99,95 Euro zzgl. Versandkosten ohne SIM/Netlock zu erhalten.

Zeitweilig war das Ideos X3 bei Tchibo schon ausverkauft, aktuell ist es jedoch wieder verfügbar. Geliefert wird es mit einen Tchibo PrePaid SIM Karte inkl. 14 Tage kostenloses Surfen im O2 Netz und Preise von 9 Cent / Min oder SMS in deutsche Netze.

iPhone und Smartphone: Es muss nicht immer ein Vertrag sein !

Tarifvergleiche gibt es viele. Und so viele Tarifvergleiche es gibt, so unpassend sind alle diese wohl im Einzelfall. Das wird bei diesem auch nicht anders sein Denn auch meiner ist bei weitem nicht vollständig: Ich habe hier auch nur  jeweils die kleinsten Pakete der Netzbetreiber verglichen, und 4 in meinen Augen Attraktive PrePaid Tarife gegenübergestellt:

Als Grundlage diente dort die Stiftung Warentest: http://www.test.de/themen/computer-telefon/infodok/Handytarife-Hitliste-Normaltelefonierer-1131850-2131850/

Darin ist die Rede von 90 Minuten im Monat sowie 50 SMS. Dieses ist auch hier die Berechnungsgrundlage.

Telekom
*
Vodafone* O2* Fonic* SIMYO* Blau FYVE
Tarif Complete Mobil S Superflat Internet WE O2 Blue 100 PrePaid PrePaid PrePaid PrePaid
Inklusivmin 120 60 120 0 0 0 0
Inklusiv SMS 40 0 9999 0 0 0 0
Fixkosten mtl 39,95 € 24,95 € 20,00 € 10,00 € 10,00 € 10,00 € 10,00 €
Fixkosten ges. 958,80 € 598,80 € 480,00 € 240,00 € 240,00 € 240,00 € 240,00 €
weitere Minute 0,29 € 0,29 € 0,29 € 0,09 € 0,09 € 0,09 € 0,09 €
weitere Einheit SMS 0,19 € 0,19 € 0,19 € 0,09 € 0,09 € 0,09 € 0,09 €
variable Kosten Telefon 0,00 € 208,80 € 0,00 € 194,40 € 194,40 € 194,40 € 194,40 €
variable Kosten SMS 45,60 € 228,00 € 0,00 € 108,00 € 108,00 € 108,00 € 108,00 €
Daten ungedrosselt 300 MB 200 MB 300 MB 500 MB 1000 MB (!) 1000 MB (!) 500 MB
Datenflat ? ja ja ja ja nein (!) nein (!) ja
Kosten iPhone4 16 GB 199,95 € 299,00 € 649,00 € 629,00 € 629,00 € 629,00 € 629,00 €
Ges. über 24 Monate 1.204,35 € 1.334,60 € 1.129,00 € 1.171,40 € 1.171,40 € 1.171,40 € 1.171,40 €

* = Affiliate Link, alle Angaben ohne Gewähr !

Die Anschlusskosten haben ich, ebenso wie die Beschaffungskosten für die PrePaid, einfach mal aussen vor gelassen. Warum ? Nun, der Anschlusspreis entfällt sehr häufig, bei den PrePaid SIMs sind meist Starguthaben zwischen 5 und 15 Euro enthalten, die man dann ja Gegenrechnen würde. Über aktuellen Angebote bei PrePaid informiert http://www.prepaid-wiki.de/index.php5?title=Hauptseite

Generell kann man sagen: O2 ist mit seinen Blue Tarif wohl am günstigsten, vorrausgesetz man nimmt den Tarif mit 24 Monate Laufzeit. In dem Fall hat man sogar noch „etwas“ Spiel, dank der SMS Flatrate und O2 Flatrate, sowie 30 Minuten „Platz“ für Festnetz und Fremdnetze.

Wer jedoch am Wochenende viel in’s Festnetz und in’s eigene Netze Telefoniert, fährt wohl mit Telekom oder Vodafone auch nicht so schlecht.

Die Stärke der PrePaid Tarife liegt aber auch auf der Hand: Sie sind jederzeit kündbar, und bei Simyo, Blau und Fonic fallen nie mehr als 40 Euro für Gespräche und SMS mtl. an. Lediglich der Tarif von FYVE hat keinen „Kostenschutz“. Telefoniert man weniger als die 90 Minuten oder schreibt man weniger SMS als die 50, werden sie gar noch günstiger.

Aufpassen sollte man bei dem Tarifen im E+ Netz: SIMYO und Blau. Diese Tarife sind sicherlich oft sehr attraktiv, aber nach 1000 MB Datenverbraucht wird jedes weitere MB mit 24 Cent berechnet ! Das kann in’s Geld gehen, wenn man die übliche Warnung per SMS übersieht oder sie verspätet ankommt.

Steht die Wahl zwischen SIMYO und Blau.de an, würde ich klar zu Blau.de tendieren. Grund: Hier gibt’s die gleichen Konditionen, auch die Rufnummernmitnahme ist möglich – wie bei SIMYO. Aber Blau.d bietet mehr Optionen an, so z.B. eine richtige InterNet Flatrate für 19,95 Euro. Zu beachten bei den E+ PrePaid Angeboten ist jedoch, dass das HSDPA Netz noch in den Kinderschuhen steckt, und oft nur „einfaches“ UMTS oder EDGE zur Verfügung steht.

Tethering, Multicard und sonstige Elemente lasse ich mal aussen vor.