Jul 312016
 

Es war es Dezember 2010, als ich das erste mit der App „Handyticket Deutschland“ in Kontakt kam. Genauer gesagt war es das Wochenende vom vom 4.12. auf den 5.12.2010, als ich im Bereit den VGN zum ersten mal diese App auf meinen iPhone nutzte.

Bereits mit der ersten Nutzung habe ich mich als Vertragspartner an den Verkehrsverbund Großraum Nürnberg gebunden, was immer mal wieder zu einigen Reibungsverlusten führte. So war in den Anfangsjahres die Nutzung vieler Administratiosfunktionen wie Änderung des Kontrollmediums zwingend ein Login über die Homepage der VGN notwendig; der Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen unterhielt über den Plattformbetreiber Hansecom GmbH auf Handyticket.de kein für den Kunden zugängliches Loginportal.

Mit der Zeit kamen zu den Teilnehmern am Handyticket Deutschland beim kommerziellen Launch weitere Verkehrsverbände zu. Dabei nahm der VRR eine Sonderrolle ein: Anfangs nur mit 3 Verkehrsbetrieben – Essen, Wuppertal und Düsseldorf – vertreten, wurde das Handticket ab Herbst 2012 weiter im VRR Gebiet ausgerollt. Dabei traten die Verkehrsbetriebe wie die Düsseldorfer Rheinbahn als „Verkaufspartner“ des Tickets auf. Gültig war es natürlich im gesamten VRR Gebiet. Aber über die Dortmunder Stadtwerke konnte man z.B. das Handtyicket, ein reines Onlineprodukt, nicht kaufen.

Selbst als regelmäßiger Nutzer den ÖPNV, der auch versucht das Konstrukt der Verkehrsverbände zu verstehen, erscheinen solche Konstruktionen doch sehr abenteuerlich. Es passte irgendwie nicht in die „Mobile“ Onlinewelt. Stand heute ist, das alle Verkehrsbetriebe des VRR vertreten sind, aber weiterhin jeder für sich die Tickets anbietet. 

2015 kündigte die VGN die Teilnahme am Handyticket Deutschland auf. Mit ihr verschwanden von ein auf den anderen Tag alle Loginmöglichkeiten der Kunden, die sich beim Erstkontakt mal über die VGN registriert hatten. In meinen Fall waren alle noch nicht ganz angefahrenen 4-Fach Tickets im Bereich des VRR nicht mehr nutzbar. Dieses waren Beträge von 2x 3 von 4 Fahrten je auf einen Tickets Preisstufe A und B. Keine großen Beträge, und nach ein paar Tagen in denen sich VGN und BOGESTRA die Verantwortung hin und hergeschoben haben, konnte ich über LogoPay, einen Zahlungsdienstleister, die Beträge zurück erhalten. Doch trotz dieser „Lösung“: Es ist geradezu Symbolisch, was für schlechte Kompromisse in Plattformen wie „Handyticket Deutschland“  stecken. 

Die VGN bieten nun eines Mobil Ticketing System an; in der eigenen App. MVV und HVV gehen ähnliche Wege und schieden aus dem „Handyticket Deutschland“ System aus, oder sind sofort mit einer eigenen Ticket-App auf den Markt gegangen .

Heute reise ich regelmäßig die Strecke Dortmund Aplerbeck Süd <> Schwerte. Dieses sind benachbarte Waben, sind also mit Preisstufe „A“ zu befahren. Dabei muss man wissen, das Schwerte Verbundgrenze ist, und VRR Tickets „nur“ im Übergang gelten. Aber sie gelten, insbesondere mit Regionalbahn in die VRR Kernstädte Dortmund und Hagen. Doch es ist schlicht der Abfahrtsort „Schwerte“ oder „Schwerte Bahnhof“ in der App des Handyticket Deutschland nicht aufrufbar; die Auskunftsfunktion offenbar dauer-gestört. Ob das spezielle Tarifproblem tatsächlich nicht Abbildbar ist, oder dahinter ebenfalls Verkehrspolitische Gründe stecken (VRR Ticket Online im VGL Gebiet Grenzgebiet gekauft), lässt viel Raum für Spekulationen. Natürlich könnte ich ein Ticket Preisstufe „B“ (Gültig in beiden Dortmunder Waben mir Reise in Nachbarwaben) kaufen, und von Dortmund nach Schwerte reisen, sogar von anderen Ende von Dortmund, quer durch die Stadt nach Schwerte. Doch zurück wäre man es erneut nicht „gültig“ bekommen, da Schwerte als Abfahrtsort weiter fehlt. Und es ist etwa doppelt so teuer wie das Ticket der Stufe „A“ und für die knapp 4km Gleis zwischen den 2 Bahnhöfen am den Talseiten des Schwerte Waldes auch nicht notwendig.

Denn: Die Tickets kann man selbstverständlich – am Schwerter Bahnhof – auf Papier erwerben oder auch gültig stempeln:

IMG 3592

Für mich der Punkt, in dem die Unzulänglichkeiten dieses Systems endgültig dazu führt, das ich wieder das Papierticket bevorzuge. Schade eigentlich… Denn eigentlich müsste ein „Handyticket“ nur das können, was das auf Papier kann.

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Internet in England – anderes Land, gleiche Sitten ?

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Sep 152014
 

Vor wenigen Tagen war verbrauchte ich meinen Urlaub im England, genauer gesagt in Südengland / Cornwall mit Anreise über London. Obgleich der Urlaub genau über 2 Abrechnungmonate ging, erschienen mir meine 250MB Datenromaing je Monat doch etwas spärlich, so das sich für das iPad schnell die Frage nach einer Datenkarte in England stelle.

Platzhirsche und GlobalPlayer sind in England nach wie vor Vodafone sowie, das auch der Britisch-Telekom hervorgegangene O2 UK, wobei Vodafone von den Angeboten her kaum Diskutabel war. O2 bietet eigentlich eine 4G Datenkarte für das iPad als PrePaid („Pay as you go“), die recht flexibel mit Datenpaketen zu ganz brauchbaren Konditionen ausgestattet werden kann. Mit einer britischen Adresse kann man diese auch kostenfrei nach Hause bestellen, und über  das „top-up“ Card bei dem nächstbesten Kiosk ausladen kann. Doch dazu mehr.

Erste Anlaufstelle in London war doch der „The Phone House“ verschnitt „Carphone Warehouse“. Hier herrschte bei dem sichtlich unerfahrenen Verläufer große Ratlosigkeit. „Nano Data-SIM Pay as you go…. ?“. Mit dem Anliegen wurde man wohl nicht so häufig konfrontiert. Schnell kam die Frage auch, wofür denn. Als ich sagte ein „iPad Retina mini 4G“ musste erst einmal Rücksprache genommen werden. Wenig später hatte man wohl kein passendes Angebot mehr – oder wollte keines verkaufen. Man verwies an den nächsten EE oder O2 Shop. Im O2 Shop wenige Meter weiter war die Antwort „you need an british debitcard for Nano-SIM“, was vollkommenen Blödsinn ist, denn diese Karten bekommt man im Internet ohne Registrierung hinterhergeschmissen.

Glück in zweifacher Hinsicht hatte ich im EE Shop: Hier zog der Herr nach meiner Anfrage „Nano DATA SIM“, man war ja schlau geworden und hat den Namen eines Apple Produktes nicht mehr in den Mund genommen, sogleich derartiges aus der Hosentasche. Die Karte selbst kostet nix. Für 15 Pfund Aufladung würde ich jedoch sowohl 10 GB für 90 Tage bekommen, sowie weiterhin das Guthaben zur freien Verfügung haben. Damit war ich doch sehr zufrieden.

Adresseingabe nötig:

Alle EE Karten haben nach der ersten Benutzung aus dem Stand raus 50 MB frei. Nach wenigen Stunden stockten die Daten auf dem iPad, und ich wurde aufgefordert, meine Namen sowie eine gültige, britische Adresse einzugeben. Hier sollte man also vorbereitet sein: Es ist sinnvoll, sich die Adresse des Hotels zu notieren; diese wurde, nach etwas Kampf mit den Feinheiten den britischen Postcodes, schlussendlich auch angenommen, so das meine 10 GB nun zur Verfügung standen.

Netzabdeckung:

In London kann man die Netzabdeckung getrost als Hervorragend ansehen; EE bietet dort auch in Gebäuden fast überall 4G / LTE an. Wenn nicht, ist das 3G Netz von der Geschwindigkeit auch als sehr gut zu bezeichnen. Zweistellige Megabit/s sind die Regel, und von punktuellen Überlastungen habe ich nichts weiter mitbekommen. Auch O2.uk auf meinen Samsung Galaxy S4, wo ja noch die deutsche O2 Vertragskarte drin stecke, war eigentlich immer recht brauchbar, wenngleich hier noch das 4G Roaming fehlte.

Am Tag drauf ging es mit dem Zug Richtung Devon sowie später nach Cornwall. Während EE relativ weit in’s Land über die HST Strecke nach Exeter noch 3G/4G Anbot, wurde es bei O2 UK relativ dünn; oft war GPRS angesagt, EDGE scheint man zumindest in England kaum zu kennen. In größeren Orten ab wenigen 1000 Einwohnern war aber auch O2 UK wieder mindestens mit brauchbaren 3G vertreten. Weit schlechter war bei den beiden global Playern – O2 UK und auch Vodafone – der Kapazitätsausbau. Hier schien sich bemerkbar zu machen, viele auf UMTS auf 900 MHz und nur 1 Träger zusetzen: In Torquay versagte an der Promenade O2 UK komplett – sowohl Daten als auch Telefonie. Vodafone UK und O2 UK waren auch in Darthmouth bzw. Kingsbridge nicht zu gebrauchen. Auch hier waren sowohl das GSM Netz als auch das UMTS 900 Netz komplett verstopft – wegen einer Ruderregatta mit nur wenigen 1000 Zuschauern. Dieses erlebte ich nichtmals bei dem viel gescholtenen O2 Deutschland, welches zwar noch empfindliche Lücken bei 3G besonders in Ostfriesland und Bereich Sankt-Peter Ording hat, aber zumindest vom reinen Sprachendienst doch überall gut aufgestellt sind und meist noch minimale Daten über EDGE bieten.

Lediglich EE ging nahezu IMMER !

Weiter nach Cornwall konnte EE weiter zeigen, wie gut das Netz ist. War Outdoor mit 3G im Bereich von Hayle über St. Ives und Penzance bis weit nach Land’s End verfügbar. O2 Versorgten dort lediglich die Ortskerne mit 3G, und sonst nur GPRS, wo tatsächlich keinerlei Daten flossen. Vodafone war noch einmal weit schlechter was 3G Abdeckung. Wobei eine brauchbare Indoorversorgung selbst in den Stadtzentren von Mittelzentren bei alle britischen Netzen Fehlanzeige ist. 4G in der Fläche sucht man in Großbritannien vergebens, während bei Vodafone und der Telekom in Deutschland das ganze fast üblich, und bei O2 auch immer häufiger anzutreffen ist.

Fazit:

In Vergleich zu Deutschland scheinen die britischen Mobilfunkanbieter deutlich liberaler zu sein, was große Datenpakete ohne SMS/Sprachfirlefanz anbelangt und gleichzeitig die 4G Nutzung ermöglicht. Im Details sind aber, da vieles lediglich Lockangebote wie meines bei EE sind, auch die britischen Netzbetreiber oft nicht ohne mit ihren „mouseprint“. So haben andere ein Striktes Tethering-Verbot (three.uk), wieder andere keine annehmbaren Tarife (Vodafone UK) oder zumindest im Ladengeschäft recht wenig flexibel agierendes Personal (O2 UK), was keine Freikarte rausrücken will, die man sich vermutlich Problemlos in’s Hotel hätte schicken lassen können. Im Grunde ist es nur anders, aber nicht unbedingt besser. Gute und passende Angebote, was die lokale Netzqualität im Lebens- und Arbeitsbereich und vor allem im Urlaub anbelangt als auch ordentliche Tarife bietet, sind vermutlich in GB genauso gut oder schwer zu finden, wie in Deutschland.

Interessant zu wissen ist, das in Großbritannien sowohl richtige Flatrates bei Daten so gut wie unbekannt sind, und das nach Aufbrauch des Datenvolumens oft eine nicht wirklich preiswerte Berechnung nach verbrauchten Megabyte droht; wenige Angebote wie z.B. das „all you can eat“ von Three.UK, bilden hier eine Ausnahme, verbietet dann aber tatsächlich jedes tethering – zumindest theoretisch.  Persönloch finde ich eine rigide Drosselung mit einer Angebot, weiteres „HighSpeed Volumen“ zu erwerben, oft besser, wenngleich nicht optimal.

Zu der Verfügbarkeit in Zügen muss man in, in Deutschland wie auch Großbritannien, muss man mit einer objektiven Bewertung des Netzes innerhalb von Zügen vorsichtig sein: Diese Dämpfen in älterer Bauweise aus Vollstahl, oft 99,9% bis 99,99% (IC Wagen + ICE1 und 2) der elektromagnetischen Strahlen, neuere Modelle etwas weniger. Der einzige weg hier brauchbare Netzversorgung zu schaffen sind Repeater. In Deutschland unterstützen diese lediglich die alten Bereiche GSM900 und GSM1800 sowie ggf. hierauf ausgebautes LTE1800. Wenn überhaupt Repeater ausserhalb des Eurostar verbaut sind, ist mir hier nicht klar, welche es denn sein mögen.

Stichwort tetherin-Verbot: Es ist sicherlich zu Riskieren, mit den three.uk Karte im iPad auch mal mit dem Notebook online zu gehen. Es darf aber nicht vergessen werden, das oft je nach Carrierprofil, ein zweiter APN für die Tetheringverbindung hinterlegt ist. Und dieses könnten, wenngleich es mit meiner O2 Vertragskarte nicht zu reproduzieren ist, auch in Einern 2. Datenverbindung (sogenannten PDP Kontext) führen, der dann quasi beweisend für durchgeführtes tethering ist. Kurz: Raus bekommt das der Netzbetreiber vermutlich immer….

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Jul 312014
 

Meine Erfahrung mit Performance und Support:

Viele Jahre habe ich einige private Websites auf dem Familien- und Bekanntenkreis auf einen Strato vServer gehostet. Einige Produktgenerationen habe ich mitgemacht, angefangen hatte alles mit einen ganz kleinen vServer für damals glaube ich 9,99 Euro. Für neuere Features, meist mehr RAM oder Festplattenplatz, der doch irgendwann knapp wurde, musste man leider immer ein Upgrade durchführen lassen, da ein Umzug auf einen neue Produktlinie angeblich „aus technischen“ Gründen nicht möglich sein.

Über die Jahre hatte ich dann einen vServer der damaligen Produktlinie „Level 4“ da stehen, den ich eigentlich nie  ausgenutzt habe – ausser das mir die 100 GB Festplattenplatz des vorher gebuchten Paketes zu wenig wurden. So wechselte ich im Februar diesen Jahres zu Netcup. Zuerst war ich Skeptisch, mehr Festplattenkapazität, mehr vCores, mehr garantierter RAM, und für 15,99 Euro statt 29,95 Euro. Zu den Schritt ein nochmals preiswerteres Produkt zu wählen, konnte ich mich nicht durchringen.

Mit netcup bin ich sehr zu frieden; VNC Konsole und ein deutlich besser vServer Control Panel vielen sofort in’s Auge. Doch netcup hat einen entschiedenen Nachteil: Snapshots werden auf dem Volume gespeichert, auf dem auch der Server betrieben wird. Kurz: Kommt es hier im RAID Verband zu einen Datenverlust, sind auch alle Snapshots weg. Also musste eine andere Backuplösung her; zumindest für die Homeverzeichnisse inkl. Mails sowie die SQL Datenbanken. Alles andere ändert sich ja nicht so schnell.

Kürzlich wurde die Produktlinie von Strato angepasst. Ich buchte den kleinsten Server bei denen, teste ihn. Schnell stellte sich die Ernüchterung ein. Zwar lief der vServer auf einer aktuellen Xeon Plattform, doch das die Performance nicht astrein ist, stellte man sogar auf der Konsole fest. Kurze zeit, die ich das medit-blog.de dort gehostet hatte viel mir extrem lange Latenzen vom apache auf. Knapp 40 Sekunden vergingen von der ersten Anfrage bis der Browser die Seite gerendert hat. Unterirdisch ! Bei netcup waren es 5-7 Sekunden für den ersten, 2-3 Sekunden für jeden weiteren Aufruf.

Ich ging auf die Suche, wieso die Unterschiede so drastisch waren. Dabei viel auf: Von den 2 vCores standen mir laut einen „cat /proc/cpuinfo“ nur 560 MHz je Core zur Verfügung; es war kein „normales“ Stepping, denn auch unter Last taktete die CPU nicht hoch. Sysbench brachte anfänglich eine Festplattenperformance von 8-14 Megabyte/s, die Abends gerne auf 2-3 MegaByte/s abgefallen ist.

Vergleich Strato vs. NetCup:

Strato HDD:

Operations performed:  150000 Read, 100000 Write, 319950 Other = 569950 TotalRead 2.2888Gb  Written 1.5259Gb  Total transferred 3.8147Gb  (13.021Mb/sec)  833.33 Requests/sec executed

NetCup HDD:

Operations performed:  547200 Read, 364800 Write, 1167263 Other = 2079263 TotalRead 8.3496Gb  Written 5.5664Gb  Total transferred 13.916Gb  (47.5Mb/sec) 3040.00 Requests/sec executed

Stato CPU:
Test execution summary:
    total time:                          7.9520s
    total number of events:              10000
    total time taken by event execution: 7.9419
    per-request statistics:
         min:                                  0.32ms
         avg:                                  0.79ms
         max:                                 61.35ms
         approx.  95 percentile:               0.32ms
NetCup CPU:
Test execution summary:
    total time:                          1.5821s
    total number of events:              10000
    total time taken by event execution: 1.5790
    per-request statistics:
         min:                                  0.08ms
         avg:                                  0.16ms
         max:                                  0.32ms
         approx.  95 percentile:               0.17ms

Alles in allen um Faktor 3-5 langsamer als ein 6 Euro teureres Produkt bei Netcup.

Strato Support – das Dicke ende:

Alles in allen sicherlich zu verkraften. Durch das „mem_cache“ Modul beim apache2, ein Caching-Plugin in WordPress sowie hier und da ein paar kleine Tweaks konnte ich immerhin erträgliche Ladezeiten erreichen. Doch es lies mir keine Ruhe. Ich schilderte per eMail das Problem beim Support. 3 Tage vergingen, bis zur ersten Antwort. OK, es war ein Wochenende dazwischen, aber Netcup hat i.d.R. innerhalb von 20 Minuten, auch Abend oder Sonntags, Reagiert. Die Antwort von Strato-Support war ernüchert: Es muss an den 2nd Level weitergeleitet werden, da der erste Kundenkontakt keine „technischen Möglichkeiten“ zur Prüfung meines Anliegens nicht haben. Der 2nd Level wiederum konnte auch nichts dazu sagen und erstellte ein Ticket für das Rechenzentrum.

Das Rechenzentrum Reagierte – umgehend. Sie schob meinen vServer von einer aktuellen Intel XEON Plattform auf eine AMD Opteron 2347 HE, von der mir satte 379.443 MHz je Core zugewiesen weden; vorher waren es noch 560MHz. Auch hier: Unter Last werden es nicht mehr, es ist so auf der Plattform skaliert. War es vorher zu niederiglastzeiten noch möglich, noch 12 oder 14 Megabyte/sek von der Platte zu lesen, sind es jetzt herausragende 2 MegaByte/s

Aktueller Sysbench von 31.08.14 22:00

Operations performed:  2426 Read, 1617 Write, 5120 Other = 9163 Total

Read 37.906Mb  Written 25.266Mb  Total transferred 63.172Mb  (2.1054Mb/sec)

  134.74 Requests/sec executed

Diese Leistung ist kaum noch akzeptabel; der Beigeschmack, das dieses erst im Zuge der Reklamation auf eine noch langsamere Plattform gezogen wurde, ist zudem mehr als bitter. Telefonisch, nach 13 Minuten Wartezeit, war der technische Support von Strato  hilflos, was da passiert sei. Er könnte nur eine Rückmeldung auf das Ticket hinterlassen.

Für mich ist dass das Ende meiner Kundenbeziehung bei Strato. War der vServer nach Neubuchung nicht besonders Leistungsstark, was vermutlich bei Strato mittlerweile einfach so kalkuliert und dem Kunden vorgesetzt wird, macht mit das Umziehen von einer recht modernen XEON Plattform auf eine mittlerweile 7 Jahre alte AMD Opteron Plattform, einfach nur Fassungslos.

Dabei will ich nichtmal gezielten bösen willen unterstellen, sondern eine gewisse Gleichgültigkeit dem Kunden gegenüber. Das passt auch in’s Bild, betrachtet man andere Dinge, die Strato so für mich dieses Jahr bereitgehalten hatte.

SEPA Umstellung verbaselt, Server ohne Rückfrage gesperrt:

Es war des 28.2.2014 13:37 als mich von Strato folgende Nachricht erreichte:

wir möchten Sie darüber informieren, dass für Ihren Vertrag unter der Kundennummer 62317062 eine Sperre durchgeführt wurde.

Tatsächlich wurde mein vServer gesperrt. Da ich noch arbeiten war, rief ich gegen 16:30 bei Strato am. Einer sehr unfreundlichen Mitarbeiterin schilderte ich das Problem, woraufhin ich sofort in die Schublade „nicht Zahlender Kunde macht Stress“ gepackt wurde. Für die Mitarbeiterin von Strato war klar: Die SEPA Lastschrift konnte nicht eingelöst werden, der Kunde hab das zu Vertreten und somit sperrte man, noch am – formal – letzten bezahlen Tag vom vorherigen Rechnungslauf meinen vServer. Das war nicht Tragisch, da alles schon bei Netcup lag.

Ich bat sie mir die hinterlegte IBAN vorzulesen; Fakt ist, das sich diese nicht vom meiner Bankverbindung ableiten lies, und ich auch keinerlei Änderungen der Bankverbindung vorgenommen habe. Das legte ich eloquent da, worauf man sich durchringen konnte, der Sache nachzugehen.

Tatsächlich erhielt ich einige Zeit später einen Rückruf von Strato; die gleiche Mitarbeiterin nun sichtlich zerknirscht gab kleinlaut zu, das da wohl „etwas durcheinander“ gekommen sein und man den Server „bald“ wieder Freischalteten. Stunden später ging es, und man dankte nochmal per eMail die „STRATO Experten“ kontaktiert zu haben.

Einmal Gewerbetreibender, nie mehr Privatperson:

Der vServer bei Strato war seit jeher auf mein Gewerbe angemeldet. Mir war klar, das ich damit formal kein Widerrufsrecht habe, da ich kein „Verbraucher“ bin. Das ist dann halt so.

Doch wollte ich ein HiDrive Paket testen; das „WM Spezial“ gefiel mir vom Angebot gut. Nach einer Woche stellte ich fest, keine wirkliche Verwendung dafür habe, und widerrief das Paket. Überrascht war ich, als Strato mir mitteilte, das ich dieses wohl nicht als „Verbraucher“ abgeschlossen, und mir daher kein Widerrufsrecht zusteht.

Nun tun 4,95 Euro mtl. nicht besonders weh; und irgendwofür werde ich dieses Produkt schon verwendet bekommen

Doch das Strato nichts mehr von sich hören lässt, wenn man sagt „bitte legen Sie dar, warum Sie mich in diesem Fall nicht als Verbraucher sehen“, bestätig, was ich von Strato in Sachen Qualität der Produkte und Qualität des Kundenservice halte. Halt; man sendete mir ein Formular, mit dem ich die Verträge auf mich Privat umschreiben lassen kann, damit ich in Zukunft wieder privat Abschliessen kann, und Widerrufsrecht habe Absurd; soll ich von mir auch mich umschreiben ?

Fazit:

NetCup bietet solide Produkte mit verlässlicher Performance, einen hervorragenden Support; bei Backups ist jedoch eine gewisse Eigeninitiative zwingend notwendig. Strato ist aktuell ein paar Euro günstiger, vergleicht man nur die Angaben der Produktbeschreibung. Doch bei vServern zählt, was nachher wirklich zur Verfügung steht; und da bringt eine vollmundige Werbung mit der „HP 3PAR StoreServ Speicherplattform“ nichts, wenn die Performance hinterher nicht stimmt; ob nun einfach zu viele vServer auf dem Host laufen und einfach zu wenig CPU Zeit zur Verfügung stehen, die HP 3PAR“ Plattform doch nicht so viel Leistungsfähiger ist als ein guter RAID50 oder ich einfach nur Pech mit Strato habe, sei mal dahin gestellt.

Für nicht steht fest: So nicht, liebe Strato AG !

Und eines glaube ich euch ganz sicher nicht: Produktupdates ohne Upgrade sind gewiss bei Euch technisch möglich. Ansonsten könntet ihr, getreu dem Sprichwort „schlimmer geht immer“ nach einer Beschwerde meinen vServer nicht auf eine Uraltplattform rüber schieben.

Nachtrag 1.8. 11:15 Uhr: Auch wenn ich ein paar Tage über der Frist bin, einen Lichtblick gibt es bei Strato: Ich konnte Heute die 30 Tage Geld-Zurück Garantie für meinen vServer in Anspruch nehmen

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Bis 25.8.: Elseviert bietet 30% Rabatt auf alle Klinikleitfähen innerhalb seiner App

 Apps, iGedöns, Medizin  Kommentare deaktiviert für Bis 25.8.: Elseviert bietet 30% Rabatt auf alle Klinikleitfähen innerhalb seiner App
Aug 102013
 

Elseviert bietet seit geraumer Zeit eine Klinikleitfaden-App für Android sowie iOS an, in der wiederum aus sogenannte InApp Käufe Titel aus gleichnamigen Taschenbuchreihe in einen für die mobilen Endgeräte angepassten Format in geladen werden können.

Dabei ist es der größte Vorteil und zugleich auch der größte Nachteil, dass das ganze aus der Applikation auf dem mobilen Endgerät jeweils über die Store von Apple oder Google läuft. Zum einen hat man die Titel in ein auf das Endgerät angepasstes Format und übersichtlich in einer Applikation. Zum anderen laufen sie aber nur dort. Es ist weder, Titel, welche z.B. auf einen iPhone erworben wurde bei einen Wechsel auf ein Android Gerät dort weiter zu verwenden, noch gibt es die Möglichkeit, die Büchen auf einen E-Book Reader oder zu Hause am PC/Mac zu lesen.

Letzteres dürfte bei Taschenbüchern ohnehin selten sinnvoll sein, aber die fehlende Möglichkeit Einkäufe auf eine andere Plattform zu übertragen, sollte jedem Bewusst sei.

Anzumerken bei den aktuellen Angebot ist, das es leider keinerlei Übersicht über die Preise der einzelnen Titel gibt: Die Preise werden erst bei der Bestätigung des Kaufprozessen angezeigt. Zwar habe ich keine Zweifel, dass Elsevier hier ein “Seriöses” Angebot gestaltet hat. Jedoch scheint mir das Ganze, im Gegensatz zu dem Konkurenzprodukt aus dem Hause Thieme, etwas kundenunfreundlich.

Bedienung: Der Erste Eindruck der iOS Anwendung ist zudem etwas durchwachsen. Wärend sich die Leidfäden auf Android sehr sauber und Intuitiv bedienen lassen, wirkt die iOS Applikation sehr hakelig. Von Titelbild ist beispielsweise kein Scrollen möglich, man muss rechts unten in die Ecke auf einen – gedachten – Feil klicken, der mal kurz bei erfolglosen “Scroll” oder “Wischgesten” erschienen ist.

Bis auf diese Kleinigkeiten kann man, gerade bei den durchaus Humanen Preisen von z.B. 19,95 Euro für den aktuellen Leitfaden Intensivmedizin von 2013, eine uneingeschränkte Empfehlung aussprechen.

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Samsung Galaxy S4 – erste Eindrücke

 Mobilfunk  Kommentare deaktiviert für Samsung Galaxy S4 – erste Eindrücke
Mai 042013
 

Am gestrigen Freitag konnte ich endlich mein SAMSUNG Galaxy S4 in den Händen halte, welches ich via O2 Business HW Only, einen Pendant von O2 MyHandy (affiliate link), bestellt hatte.Wie beim „new iPad“ im letzten Frühjahr möchte ist auch für das Samsung Galaxy einen „leben Artikel“ machen, der für ein paar Tage stetig überarbeitet wird.

Erster Eindruck:

Die Inbetriebnahme war Problemlos, mit dem WLAN Verbinden, das Google Konto eingeben oder ein neues Anlegen und schon kann es los gehen. Dabei wurden die Einstellungen (WLAN Passwörter etc.) direkt aus der Wolke von meinen HTC One Xl übernommen. Weitere Dienste, die ebenfalls im Einrichtungsassistenten angeboten wurden, habe ich erstmal übersprungen.

Auf dem Homescreen angekommen, konnte ich sofort eine extrem flüssige zu bedienenden Oberfläche ausmachen, der Touchscreen reagiert um länge Präziser als ich es je vorher erlebt hatte, und das Display ist extrem scharf und kontrastreich, wenn auch etwas dunkel. Verwundert war ich, das bereits nach wenigen Minuten die Meldung erschien, das ein neues Systemupdate bereitgestellt wurde, und nun installiert werden kann. Geht man davon aus, dass das Gerät erst seit dem 27.4. auf dem deutschen Markt ist, ging das für meinen Eindruck extrem schnell.

Nach der Installation des Updates machte ich mich an die weitere Inspektion des Gerätes. Der Werkseinstellungs-Homescreen war, wie bei fast allen Android Smartphones üblich, extrem überladen, so der der erstmal aufgeräumt werden wollte. Dabei viel mir auf negativ auf, das Ordner manuell erstellt werden müssen, anders als es bei HTC Sense auf den One XL oder auch unter plain Nelly Bean auf den Nexus Geräten oder auch iOS durch einfacher übereinander ziehen von Ions geht. Das ist doch schon ziemlich nervig. Dafür wirkt die Darstellung der Ordner auf dem Homescreen indes sauberer, so das ich den an dieser Stelle etwas umständlicheren Workflow verschmerzen kann.

Auffällig ist, das Google Chrome zwar installiert ist, Standardmässig aber noch der „Android Internet Browser“ verwendet wird. Ändern lässt sich das nur durch die Auswahl der Standartaktionen z.B. beim Anklicken eines Links, sowie durch Zurücksetzen der Einstellungen unter „Einstellungen->Optionen->Anwendungsmanager->Alle“ und dort unter „Google Chrome“ bzw. „Internet“ mit der Option „Standardmäßig starten“.

Haptik und Bedienung:

Wie schon hier erwähnt, bin ich von der Haptik des Samsung Galaxy positiv überrascht. Es ist zwar überwiegend aus Plastik, macht aber sowohl optisch als auch haitisch einen ausgesprochen wertigen Eindruck. Das Akkudeckel hat in meiner weisen Version einen deutlichen Carbon-Look, der das ganze abrundet. Etwas billig wirkt der Akkudeckel jedoch bei versuchen, diesen zu entfernen oder neu Aufzusetzen. Zudem fällt auf, das die Linse der Kamera ein Stück hinaus ragt, und daher sehr anfällig für Beschädigungen sein dürfte. Ein Backcase scheint daher – leider – Pflicht zu sein, wenn man das Gerät in etwas anspruchsvollerer Alltagsumgebung verwenden will.

Die Kamera:

Die Kamera Zeigt auf den ersten Blick eine beeindruckenden Qualität bei ausreichenden hellen Umgebungen, mit starken schwächen in Lichtschwacher Umgebung. Im letzteren Falle ist das Bildrauschen, z.B. verglichen mit einen iPhone 5, doch deutlich stärker. Ebenso erscheinen Bilder mit hohen Dynamikumfang teilweise überbelichtet in den helleren Bereichen. Ich habe natürlich keinerlei Anpassungen vorgenommen, ausser das ich den Bildstabilisator aktiviert habe.

Weitere Bilder folgen.

Der Akku:

Es gibt in Internet genug Tests und Statements zur Akkulaufzeit, die absolute Werte anzeigen, so z.B. auf www.test.de. Nichts desto trotz empfinde ich die Akkulaufzeit als Enorm; war an einen normalen Tag das iPhone 5 gegen Abend meist bei 10-20% Restkapazität, kommt das Samsung Galaxy S4 – wenngleich es sich hin und wieder im noch schwachen O2 LTE Netz von Bochum einbucht -, deutlich länger aus. Restkapazität von 40 oder 50% auf dem Akku waren keine Seltenheit.

Dabei habe ich sogar den Eindruck, das Galaxy S4 noch deutlich häufiger zu nutzen, als es mit dem iPhone 5 der Fall war.

Wo kaufen ?

Laut Google Shopping ist aktuell der günstige Preis (Stand 5.5.2012, 16:00) für das schwarze Modell bei Amazon (AffiliateLink) für 624 Euro. Das weisse ist für 615,29 Euro bei Hardwareversand.de zu haben. Bei Amazon.de (AffiliateLink) schlägt das weiße aktuell mit 632,00 Euro zu buche.

(Artikel in Arbeit)

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Am 27.4. Mittags in Berlin: Galaxy S4 kaum Verfügbar, verhaltenes Interesse

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Apr 282013
 

Um die Zeit bis zum Beginn meines Seminars in Berlin am 27.4. halbwegs Sinnvoll zu nutzen, versuchte ich bei dem bei allen Netzbetreibern angekündigten Verkaufsstart einen ersten Eindruck vom Samsung Galaxy S4 zu erhaschen.

Dieses gestaltete sich schwieriger als erwartet. Zumindest gegen 12:30 an diesem Tage rund um den Alexanderplatz in Berlin war es nur am O2 Shop Alexanderplatz 3 möglich, ein echtes Samsung Galaxy S4 in der Hand zu halten, wenn auch nur im Rahmen des O2 Surf Challenge. Der Shop selbst hatte nicht einmal ein Demo Gerät Vorrätig, und war damit in guter Gesellschaft mit den Vodafone und BASE Shops. Aber nicht nur die Ausstattung der Shops mit Demo-Geräten schien dem Verkaufsstart in Deutschland ein leicht negatives Bild zu geben, auch das Interesse war sehr verhalten. Meist war ich der einzige und oft auch der einzige bis zu diesem Mittag, der sich Konkret für das Gerät interessierte.

All das konnte nicht jedoch nicht abhalten und natürlich nutzte ich die einzige sich mir bietende Möglichkeit, das Samsung Galaxy S4 einmal selbst in der Hand zu halten, und war von der Haptik positiv überrascht. Es lag gut in der Hand und machte trotz Plastik keinen wirklich „billigen“ Eindruck, wenngleich mir eines anderes Konzept für das Gehäuse auch als durchaus angemessen erscheint. Auch die Bedienung des Touch-Screens wirkte für mir enorm viel flüssiger und eindeutiger, als ich es von anderen Android Geräte gewohnt war (darunter auch das HTC OneXL), wenngleich es in meinen Augen nicht ganz an iOS Geräte heran reicht. Anders beim Display. Dieses scheint extrem Kontrastreich, und trotz der AMOLED Technik weit Schärfer als jedes meines iPhone 5.

Nun bleibt selbst nur zu hoffen, das ich in den nächsten Tagen selbst mein SG4 in er Hand halten kann. Wenn es soweit ist, wird es auch einen detaillierten Bericht über meine Eindrücke geben.

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Lernen und Kreuzen: Alternative Angebote wachsen

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Apr 212013
 

Im Januar 2013 habe ich an dieser Stelle über kenHub berichtet, einem jungen Anatomie-Lernportal. Hier hat sich in der Zwischenzeit einiges getan: Die Übungsaufgaben wurden in den Anatomiegebieten rund um den Bewegungsapparat deutlich erweitert und es ist nun ein Anatomieatlas online verfügbar. Damit sind der Rumpf sowie die obere- und untere Extremität nun komplett inkl. der Leitungsbahnen, also Gefäße und Nerven enthalten. Auch die einzelnen Aufgaben wurden noch einmal verfeinert sowie das Portal an vielen Stellen im Detail verbessert. Fehlen tun hier weiterhin ZNS- sowie Organanatomie, so das kenHub allein vom Inhalt her noch nicht durch die komplette Anatomie führen kann.

Aber auch auf einen anderen, für den Studenten leidvollen Gebiet tut sich einiges: Beim Kreuzen für das Hammerexamen – oder wie es in Zukunft nach den neuerlichen Studienreförmchen auch immer genannt werden mag. Mit AMBOSS auf www.miamed.de ist nun ernst zu nehmende Konkurrenz für die etablierten Examens-Lernportale Thieme Examen Online sowie Mediscript Online vorhanden. Das Produkt von miamed wirkt dabei für mich deutlich aufgeräumter, schneller und einfacher strukturiert als die Konkurrenten aus dem Hause Thieme und Elsevier, und läuft zudem tadellos auf meinem iPad mini, was bei den anderen beiden Portalen zumindest zum Frühjahr 2012 noch nicht immer gegeben war.

Ich werde miamed’s AMBOSS die Tage mal ausgiebig auf Herz und Nieren testen. Überzeugen konnten mit die beiden anderen, etablierten Portale nie wirklich, so das ich sehr gespannt bin, was mich genau erwartet.

Einen Vorgeschmack gibt es hier auf dem amboss.miamed.de im Tutorial.

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Mobilfunk: Teilweise attraktive Sonderkonditionen für Ärzte bei Vodafone und O2

 Mobilfunk  Kommentare deaktiviert für Mobilfunk: Teilweise attraktive Sonderkonditionen für Ärzte bei Vodafone und O2
Jan 202013
 

Der Mobilfunkmarkt ist bekannt für unzählige Lockangebote, Rabatte für bestimme Kundengruppen, zu denen auch gerne mal Facebook-Nutzer zählen können und daher durchaus als „künstlich generiert Kundengruppe für’s Marketing“ angesehen werden können. Hier den Überblick zu behalten, ist oft auch für Kenner schwer. Und die Angebote sind auch nicht immer dauerhaft günstiger, oder haben andere Einschränkungen. So gelten die meisten Onlinerabatte meist nur für 12 Monate, was bei 24 Monatsverträgen schon ein Manko ist.

Alternativen für Ärzte:

Wer es etwas solider und berechenbarer haben will, gibt es für Ärztinnen und Ärzte oft eine Alternative: Bei den meisten Mobilfunkanbietern werden Ärzte auch in den Angeboten für Geschäftskunden akzeptiert, und zwar unabhängig, ob die tatsächlich selbständig sind, oder hauptsächlich Angestellte in der Klinik. Dieses kann in vielen Fällen deutliche Vorteile bedeuten. In fast allen Fällen ist einen speziellen und kostenlose Hotline in den Angeboten für Geschäftskunden enthalten. Daneben gibt es teilweise deutliche Rabatte auf die Grundgebühr von bis zu 20% (Vodafone und BASE), Mehrleistungen (O2) oder spezielle Tariflinien (O2).

Vorsicht beim Preisvergleich:

Doch beim vergleichen der Preise ist Vorsicht geboten ! Fast alle Angebot für Geschäftskunden sind Nettopreise, es kommen also noch 19% Mehrwertsteuer hinzu, die wir ja in den meisten Fälle nicht als Vorsteuer geltend machen können.

Situation bei der Telekom:

Hatte die Telekom einst wirklich gute Geschäftskundentarife, sind die meisten Vorteile mittlerweile nahezu aufgezehrt, da die Privatkundentarif deutlich besser geworden sind. Etwas Flexibler mag die Hotline im Einzelfall Agieren, was z.B. Tarifwechsel anbelangt. Im wesentlichen sind mir leider sehr wenige Vorteile bekannt, wenn man als einzelne Person bei der Telekom einen Geschäftskundentarif abschliesst. In einigen Fällen gibt es zudem die Möglichkeit, noch einen Rabatt von 10% zu erhalten, durch z.B. das Aufbuken freier Rahmenverträge. Doch meist sind die Businesstarife bis auch wenige Cent Identisch mit den Privatkunden-Tarifen. Vorteile gibt es meist jedoch bei dem Handy-Austauschservice etc.

Link zum Telekom Shop: Telekom Business Tarife (AffiliLink)

Situation bei Vodafone:

Bei Vodafone kann man sich mit „Schreiben oder Nachweise oder Ausweise von berufsständischen Körperschaften und Kammern, z. B. Ärzte-, Rechtsanwalts- und Handwerkskammer“ als selbständiger Legitimieren. Im Gegenzug erhält man 15% Rechnungsrabatt auf alle Vodafone-Tarife, eine deutlich besser erreichbare Hotline (1234 statt 1212), sowie kleine aber feine Dreingaben wie kostenloser SIM-Kartentausch sowie eine TWIN-Karte z.B. für das Autotelefon. Die Legitimation ist über folgendes Infodokument möglich: Vodafone Dokument 548

Dieses ist auch nachträglich bei bestehenden Verträgen kostenfrei möglich und ist durchaus lohnenswert, und besondern beiden „großen“ Tarifen sind 15% Rabatt auch schnell mal 10 Euro oder mehr, die mal im Monat spart !

Zum Vodafone Shop: Vodafone Selbstständige (AffiliLink)

Situation bei BASE (Marke von E-Plus):

BASE bietet zwar mit „BASE Professional“ durchaus Tarif mit Vorteilen für Gewerbetreibende an (kostenlose Hotline, kostenlose Papierrechnung), dieses wird explizit aber nicht für Ärzte und andere potenziell freien Berufe ausgewiesen, ob z.B. ein Arztausweis als Legitimation anerkannt wird ist, anders als bei der Telekom, Vodafone oder auch O2, nicht gesagt. In den meisten Fällen lohnt das ohnehin nicht: Erst ab 80 Euro mtl. für Tarifbausteine erhält man einen Rabat von 5%. Dieses macht nur Sinn, wenn man gleich mehrere Verträge abschliesst.

Zum BASE Shop: BASE Selbstständige (AffiliLink)

Situation bei O2:

Am Unübersichtlichsten ist die Situation bei O2 – auf den ersten Blick. So verfügt O2, anders als die 3 anderen Mobilfunkanbieter, über 2 vollkommen unabhängige Tarifplattformen. Einmal „O2 Consumer“, also die ganz normale „O2 Blue“ Tarife, wie man sie in jeden O2 Shop oder auch Online abschliessen kann, sowie über die O2 Business Sparte, die zwar auch online Vertrieben wird, aber im wesentliche nur über O2 Business Partner vertrieben wird.

Vorteile in den „normalen“ O2 Verträgen aus der Privatkundenplattform wären z.B.: Kostenlose Hotline, 20% mehr Freiminuten/SMS und Datenvolumen. Besonders die kostenlose Hotline mit deutlich geringerer Wartezeit empfinde ich als einen großen Vorteil, ist man meist in den O2 Standverträgen bei einem Anruf mit 20 Cent einmalig und längerer Wartezeit dabei.

Link zu den O2 Angebote für Selbständige: o2online.de Shop (AffiliLink) – oben rechts „Selbständige“ klicken !

Während es für O2 Kunden, die z.B. einen aktuellen O2 Blue Tarif haben, keine Problem ist, mit einen Arztausweis die o.g. Vorteile auch nachträglich zu bekommen (Legitimation gibt es hier: Umstellung auf SOHO), sind die richtige guten Angebote jede, die es über den O2 Business Vertrieb gibt. Hier steht Ärztinnen und Ärzten z.B. die komplette O2on Business Tarifschiene offen, welche auch 4 Tarifen besteht, die alle eine komplett Flatrate in alle deutschen Netze darstellen.

Den günstigsten O2on Tarif gibt es ab 22,61 Euro mtl. (inkl. MwSt), beinhaltet zwar Telefonie in alle deutschen Netze, aber nur 50 MB umgedrosselte Daten; SMS werden extra berechnet mit 19 Cent. Wer mehr Daten haben will, ist ab 34,51 Euro mtl. (inkl. MwSt) sowie 1 GB Daten dabei. Frei-SMS können ab 5,95 Euro in diesen beiden Tarifen hinzugedacht werden; oder wer gleich 150 SMS inkl. haben will sowie parallel Daten für iPad oder Stick, ist 46,11 Euro mtl. (inkl. MwSt) dabei.

Gegen mtl. Aufpreise gibt es die Tarife mit Handy.

Angebote gibt es hier: www.o2business.de (freier Link !). Da wird selbst O2 Business Partner sind, beantworten auch wir gerne Fragen zu diesem Thema. In diesem Fall ist es hier auch nicht ganz Uneigennützig ….

 

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kenHub – junges und Ambitioniertes Anatomielernprotal

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Jan 062013
 

In den letzten Tagen konnte ich mir mit kenHub, ein neues Anatomie-Lernportal genauer anschauen. Dabei war der erste Eindruck sogleich Positiv, denn es funktionierte sowohl auf einen Nexus 7 als auch auf einen iPad mini Einwandfrei; das ist durchaus keine Selbstverständlichkeit, denn bis z.B. das Examen Online von Thieme halbwegs auf einen iPad nutzbar war, vergingen knappe 2 Jahre. Aber dieser erste Eindruck soll nicht darüber hinweg täuschen, das es sich bei kenHub um ein Projekt handelt, das noch in in der Entwicklung steckt. Nicht umsonst ist es als „beta“ ausgewiesen.

Konzept:

Das Konzept ist einfach. Zuerst wird sich 2 Anatomischen Strukturen gewidmet, die es voneinander in verschiedenen Perspektiven zu unterscheiden und zuzuordnen gilt; später muss je eine dieser Strukturen aus einer größeren Anzahl an Abbildungen korrekt erkannt werden. Dieses gescheit in beiden Fällen durch „anklicken“ der korrekten Abbildung. Anschliessend muss im Auswahl- oder Buchstabierverfahren benannt werden, welche Abbildung gezeigt wird. Die dabei verwendeten Abbildungen (laut Angaben von kenHub eine eigene Entwicklung), erscheinen mir persönlich recht übersichtlich, ohne auf die notwendige Details zu verzichten.

Daneben verfügt kenHub über eine wachsende Anzahl von Lerntexten zu Anatomischen und Anatomisch-Klinischen Themen wie z.B. einzelne Muskelgruppen („Der Musculus popliteus“) oder klinischen Themen („Das Osteosarkom“ oder „Sprunggelenksverletzungen“).

Umfang:

Aktuell besteht das Lernangebot von kenHub 18 Trainingssitzungen, darunter 9 zur unteren Extremität, 7 zur oberen Extremität sowie 2 zur Wirbelsäule. Ein einer Trainingssitzung werden nochmal eine Vielzahl von Anatomischen Stukturen in 4 Durchgängen – Erkennen, Unterscheiden, Benennen und Buststabieren – gelehrt und abgefragt. Während die knöcherne Strukturen und Muskulatur schon recht komplett enthalten sind, scheint mir das Training in Bezug auf die Leitungsbahnen noch nicht komplett. Zudem fehlen noch Schädel und Rumpf beim Bewegungsapperat, sowie die komplette Organ- und Neuroanatomie.

Laut Niels Hapke, dem Geschäftsführer von kenHub, befinden sich diese Bereich aber noch im Ausbau.

Reicht das ?

Anatomie war für mich das Fach, wo ich am wenigsten wusste, welches Thema man wie Detailliert lernen muss. Teilweise sind nicht nur die Unterschiede zwischen den einzelne Universitäten sehr verschieden, sondern bestimmte Dozenten haben in Ihren Testaten verschiedene Schwerpunkte. Daher wird kenHub wohl kaum das vom Dozenten nahegelegte Anatomiebuch ersetzen können, selbst dann nicht, wenn die Lerntexte noch deutlich weiter ausgebaut werden. Sie werden leider schlicht nie den Stil einen Dozenten treffen, der sich auf ein bestimmtes Standardwerk eingeschossen hat. Und aktuell wird kenHub wohl auch keinen Anatomieatlas ersetzen, der einen den Gesamteindruck über die topographischen Anatomie bieten; zumindest nicht im aktuellen Ausbaustand.

Kurz: Um durch die ganze Anatomie zu kommen wird kenHub alleine auch nicht reichen. Und das ist in meinen Augen auch das große Manko. Was es aber recht gut macht ist das leidliche Auswendiglernen von anatomischen Strukturen zu erleichtern. Man könnte meinen, das genau das sogar bei kenHub spass macht.

Preisgestaltung:

Ein leidliches Thema bei Literatur- und Lernprogrammen für das Studium ist der Preis. Aktuell ist kenHub für 7 Euro mtl. zu haben. Schliesst man das Abo, welches jeden Monat gekündigt werden kann, jetzt ab, erhält man kenHub dauerhaft zu diesem Preis. Dabei“ spart“ man Dauerhaft 8 Euro mtl., so das es wohl in Zukunft 15 Euro kosten soll. Ich weiss ehrlich gesagt nicht, was ein fairer Preis ist; 15 Euro im Monat scheinen mir rückblickend auf meine Studentenzeit ein stolzer Preis, den ich sicherlich nicht gezahlt hätte. Meine Schmerzgrenze wäre bei etwa 10 Euro gewesen.

Umgekehrt ist kenHub eine komplette Neu- und Eigenentwicklung, die ohne einen großem Verlag im Hintergrund ein Anatomielernportal schaffen will, das einen durch die Anatomie im Studium bringt. Daher halte ich es für durchaus verständlich, das kenHub durchaus ein paar Euro im Monat kosten soll. Auch auch hier scheinen die Dinge noch im Fluss zu sein.

Mein persönlicher Eindruck:

Ich war erstaunt, wie viele Strukturen ich in den Übungen noch auf Anhieb erkannt habe. Eine gute Basis für Spaß und Motivation durch Erfolgserlebnisse. Das mehrfache und abgestufte Wiederholen der gleichen Strukturen haben mir auch das Gefühl von einen Lernfortschritt gegeben. Das ist mir früher viel schwerer gefallen, und ich wäre rückblickend froh gewesen, hätte es 2004/2005 schon so ein Portal gegeben.

Ausblick:

Mehr noch als Hilfsmittel für den einzelnen Studenten sehe ich Portale wie kenHub an einer Stelle, wo sie vielleicht irgendwann die Lehre an den Universitäten verändern. Rückblickend hat mir persönlich das Präparieren sehr wenig gebraucht; ein lebender Situs sieht ganz anders aus, ein Schnittbild im Ultraschall hat noch weniger was mit einen Schritt für Schritt auseinandergeschnittenen Körperspender zu tun als der eingeschränkte und unterlegte Blick auf die Anatomie am lebenden Menschen. Lediglich das Vorbereiten auf Testate am Körper hat mir wirklich etwas gebracht, was auch hängen geblieben ist.

Kurz: Gerade die Anatomie scheint mir vielfach frischen Wind zu vertragen; und da sind derartige Portale in meinen Augen der Richtige weg.

In den Nächsten Tagen und Wochen werden ich kenHub sowie einige anderen Anatomie-Apps und Portale genauer vorstellen.

Link zum Portal: www.kenhub.com

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 Posted by at 18:25
Okt 032012
 

Am 1.10.2012 hat Elsevier im Apple AppStore sowie in Google PlayStore eine App mit Behandlungsstandards zu den Fachgebieten Innere Medizin, Chirurgie, Gynäkologie sowie zur Notfallversorgung veröffentlicht.

Dabei wären Applikationen mit Leitlinien auf den ersten Blick nichts besonderes mehr. Viele Fachgesellschaften sind mit ihren Leitlinien in App-Form bereits im Smartphone-Zeitalter angekommen, und z.B. auch die Komplette pocket-Reihe aus dem Verlagshaus Boerm Bruckmeier gibt es unlängst für iOS und Android.

Der Clou ist hier ein anderer: Anders als Leitlinien zu Rezitieren, oder ein kurzes und knappes Taschenbuch auf das Smartphone zu bringen, geht Elsevier hier einen anderen Weg: Die Klinikstandards werden vom Elsevier-Autorenteam anhand von Leitlinien zur evidenzbasierte Therapie aufbereitet und in der App sowie über die Webplattform http://www.klinikstandards.de/ zur Verfügung gestellt. Dabei wird dem Nutzer die Möglichkeit gegeben, diese an die eigenen Bedürfnisse anzupassen.

Bei den Standards zur Reanimation können so z.B. gleich die Hausinternen Notrufnummern eingepflegt werden; aber auch Hausinterne Handlungsanweisungen können eingepflegt werden; für den persönlichen Gebrauch als „Notizbuch“, oder aber auch zur Freigabe über frei zu verwaltende Gruppen.

Dabei ist die Grundversion, in der man unbearbeitete Standards von Elsevier zugreifen kann, kostenfrei.

Wer die Standards anpassen und ggf. seinen Kollegen freigeben will, muss Jährlich 9,99 Euro bezahlen.

Ich habe von Elsevier einen kostenfreien Zugang erhalten, und werden den in den nächsten Tagen testen und hier mein Fazit schreiben. Positiv ist mir aufgefallen, das gestern bereits eine für das iPhone5 / Longphone angepasste Version nachgeschoben wurde.

Link zum AppStore: Checkme! iOS (AffiliateLink)

Link zum Google PlayStore: Checkme! Android

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 Posted by at 14:36