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Mai 042013
 

Am gestrigen Freitag konnte ich endlich mein SAMSUNG Galaxy S4 in den Händen halte, welches ich via O2 Business HW Only, einen Pendant von O2 MyHandy (affiliate link), bestellt hatte.Wie beim “new iPad” im letzten Frühjahr möchte ist auch für das Samsung Galaxy einen “leben Artikel” machen, der für ein paar Tage stetig überarbeitet wird.

Erster Eindruck:

Die Inbetriebnahme war Problemlos, mit dem WLAN Verbinden, das Google Konto eingeben oder ein neues Anlegen und schon kann es los gehen. Dabei wurden die Einstellungen (WLAN Passwörter etc.) direkt aus der Wolke von meinen HTC One Xl übernommen. Weitere Dienste, die ebenfalls im Einrichtungsassistenten angeboten wurden, habe ich erstmal übersprungen.

Auf dem Homescreen angekommen, konnte ich sofort eine extrem flüssige zu bedienenden Oberfläche ausmachen, der Touchscreen reagiert um länge Präziser als ich es je vorher erlebt hatte, und das Display ist extrem scharf und kontrastreich, wenn auch etwas dunkel. Verwundert war ich, das bereits nach wenigen Minuten die Meldung erschien, das ein neues Systemupdate bereitgestellt wurde, und nun installiert werden kann. Geht man davon aus, dass das Gerät erst seit dem 27.4. auf dem deutschen Markt ist, ging das für meinen Eindruck extrem schnell.

Nach der Installation des Updates machte ich mich an die weitere Inspektion des Gerätes. Der Werkseinstellungs-Homescreen war, wie bei fast allen Android Smartphones üblich, extrem überladen, so der der erstmal aufgeräumt werden wollte. Dabei viel mir auf negativ auf, das Ordner manuell erstellt werden müssen, anders als es bei HTC Sense auf den One XL oder auch unter plain Nelly Bean auf den Nexus Geräten oder auch iOS durch einfacher übereinander ziehen von Ions geht. Das ist doch schon ziemlich nervig. Dafür wirkt die Darstellung der Ordner auf dem Homescreen indes sauberer, so das ich den an dieser Stelle etwas umständlicheren Workflow verschmerzen kann.

Auffällig ist, das Google Chrome zwar installiert ist, Standardmässig aber noch der “Android Internet Browser” verwendet wird. Ändern lässt sich das nur durch die Auswahl der Standartaktionen z.B. beim Anklicken eines Links, sowie durch Zurücksetzen der Einstellungen unter “Einstellungen->Optionen->Anwendungsmanager->Alle” und dort unter “Google Chrome” bzw. “Internet” mit der Option “Standardmäßig starten”.

Haptik und Bedienung:

Wie schon hier erwähnt, bin ich von der Haptik des Samsung Galaxy positiv überrascht. Es ist zwar überwiegend aus Plastik, macht aber sowohl optisch als auch haitisch einen ausgesprochen wertigen Eindruck. Das Akkudeckel hat in meiner weisen Version einen deutlichen Carbon-Look, der das ganze abrundet. Etwas billig wirkt der Akkudeckel jedoch bei versuchen, diesen zu entfernen oder neu Aufzusetzen. Zudem fällt auf, das die Linse der Kamera ein Stück hinaus ragt, und daher sehr anfällig für Beschädigungen sein dürfte. Ein Backcase scheint daher – leider – Pflicht zu sein, wenn man das Gerät in etwas anspruchsvollerer Alltagsumgebung verwenden will.

Die Kamera:

Die Kamera Zeigt auf den ersten Blick eine beeindruckenden Qualität bei ausreichenden hellen Umgebungen, mit starken schwächen in Lichtschwacher Umgebung. Im letzteren Falle ist das Bildrauschen, z.B. verglichen mit einen iPhone 5, doch deutlich stärker. Ebenso erscheinen Bilder mit hohen Dynamikumfang teilweise überbelichtet in den helleren Bereichen. Ich habe natürlich keinerlei Anpassungen vorgenommen, ausser das ich den Bildstabilisator aktiviert habe.

Weitere Bilder folgen.

Der Akku:

Es gibt in Internet genug Tests und Statements zur Akkulaufzeit, die absolute Werte anzeigen, so z.B. auf www.test.de. Nichts desto trotz empfinde ich die Akkulaufzeit als Enorm; war an einen normalen Tag das iPhone 5 gegen Abend meist bei 10-20% Restkapazität, kommt das Samsung Galaxy S4 – wenngleich es sich hin und wieder im noch schwachen O2 LTE Netz von Bochum einbucht -, deutlich länger aus. Restkapazität von 40 oder 50% auf dem Akku waren keine Seltenheit.

Dabei habe ich sogar den Eindruck, das Galaxy S4 noch deutlich häufiger zu nutzen, als es mit dem iPhone 5 der Fall war.

Wo kaufen ?

Laut Google Shopping ist aktuell der günstige Preis (Stand 5.5.2012, 16:00) für das schwarze Modell bei Amazon (AffiliateLink) für 624 Euro. Das weisse ist für 615,29 Euro bei Hardwareversand.de zu haben. Bei Amazon.de (AffiliateLink) schlägt das weiße aktuell mit 632,00 Euro zu buche.

(Artikel in Arbeit)

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Apr 282013
 

Um die Zeit bis zum Beginn meines Seminars in Berlin am 27.4. halbwegs Sinnvoll zu nutzen, versuchte ich bei dem bei allen Netzbetreibern angekündigten Verkaufsstart einen ersten Eindruck vom Samsung Galaxy S4 zu erhaschen.

Dieses gestaltete sich schwieriger als erwartet. Zumindest gegen 12:30 an diesem Tage rund um den Alexanderplatz in Berlin war es nur am O2 Shop Alexanderplatz 3 möglich, ein echtes Samsung Galaxy S4 in der Hand zu halten, wenn auch nur im Rahmen des O2 Surf Challenge. Der Shop selbst hatte nicht einmal ein Demo Gerät Vorrätig, und war damit in guter Gesellschaft mit den Vodafone und BASE Shops. Aber nicht nur die Ausstattung der Shops mit Demo-Geräten schien dem Verkaufsstart in Deutschland ein leicht negatives Bild zu geben, auch das Interesse war sehr verhalten. Meist war ich der einzige und oft auch der einzige bis zu diesem Mittag, der sich Konkret für das Gerät interessierte.

All das konnte nicht jedoch nicht abhalten und natürlich nutzte ich die einzige sich mir bietende Möglichkeit, das Samsung Galaxy S4 einmal selbst in der Hand zu halten, und war von der Haptik positiv überrascht. Es lag gut in der Hand und machte trotz Plastik keinen wirklich “billigen” Eindruck, wenngleich mir eines anderes Konzept für das Gehäuse auch als durchaus angemessen erscheint. Auch die Bedienung des Touch-Screens wirkte für mir enorm viel flüssiger und eindeutiger, als ich es von anderen Android Geräte gewohnt war (darunter auch das HTC OneXL), wenngleich es in meinen Augen nicht ganz an iOS Geräte heran reicht. Anders beim Display. Dieses scheint extrem Kontrastreich, und trotz der AMOLED Technik weit Schärfer als jedes meines iPhone 5.

Nun bleibt selbst nur zu hoffen, das ich in den nächsten Tagen selbst mein SG4 in er Hand halten kann. Wenn es soweit ist, wird es auch einen detaillierten Bericht über meine Eindrücke geben.

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Apr 212013
 

Im Januar 2013 habe ich an dieser Stelle über kenHub berichtet, einem jungen Anatomie-Lernportal. Hier hat sich in der Zwischenzeit einiges getan: Die Übungsaufgaben wurden in den Anatomiegebieten rund um den Bewegungsapparat deutlich erweitert und es ist nun ein Anatomieatlas online verfügbar. Damit sind der Rumpf sowie die obere- und untere Extremität nun komplett inkl. der Leitungsbahnen, also Gefäße und Nerven enthalten. Auch die einzelnen Aufgaben wurden noch einmal verfeinert sowie das Portal an vielen Stellen im Detail verbessert. Fehlen tun hier weiterhin ZNS- sowie Organanatomie, so das kenHub allein vom Inhalt her noch nicht durch die komplette Anatomie führen kann.

Aber auch auf einen anderen, für den Studenten leidvollen Gebiet tut sich einiges: Beim Kreuzen für das Hammerexamen – oder wie es in Zukunft nach den neuerlichen Studienreförmchen auch immer genannt werden mag. Mit AMBOSS auf www.miamed.de ist nun ernst zu nehmende Konkurrenz für die etablierten Examens-Lernportale Thieme Examen Online sowie Mediscript Online vorhanden. Das Produkt von miamed wirkt dabei für mich deutlich aufgeräumter, schneller und einfacher strukturiert als die Konkurrenten aus dem Hause Thieme und Elsevier, und läuft zudem tadellos auf meinem iPad mini, was bei den anderen beiden Portalen zumindest zum Frühjahr 2012 noch nicht immer gegeben war.

Ich werde miamed’s AMBOSS die Tage mal ausgiebig auf Herz und Nieren testen. Überzeugen konnten mit die beiden anderen, etablierten Portale nie wirklich, so das ich sehr gespannt bin, was mich genau erwartet.

Einen Vorgeschmack gibt es hier auf dem amboss.miamed.de im Tutorial.

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Jan 202013
 

Der Mobilfunkmarkt ist bekannt für unzählige Lockangebote, Rabatte für bestimme Kundengruppen, zu denen auch gerne mal Facebook-Nutzer zählen können und daher durchaus als “künstlich generiert Kundengruppe für’s Marketing” angesehen werden können. Hier den Überblick zu behalten, ist oft auch für Kenner schwer. Und die Angebote sind auch nicht immer dauerhaft günstiger, oder haben andere Einschränkungen. So gelten die meisten Onlinerabatte meist nur für 12 Monate, was bei 24 Monatsverträgen schon ein Manko ist.

Alternativen für Ärzte:

Wer es etwas solider und berechenbarer haben will, gibt es für Ärztinnen und Ärzte oft eine Alternative: Bei den meisten Mobilfunkanbietern werden Ärzte auch in den Angeboten für Geschäftskunden akzeptiert, und zwar unabhängig, ob die tatsächlich selbständig sind, oder hauptsächlich Angestellte in der Klinik. Dieses kann in vielen Fällen deutliche Vorteile bedeuten. In fast allen Fällen ist einen speziellen und kostenlose Hotline in den Angeboten für Geschäftskunden enthalten. Daneben gibt es teilweise deutliche Rabatte auf die Grundgebühr von bis zu 20% (Vodafone und BASE), Mehrleistungen (O2) oder spezielle Tariflinien (O2).

Vorsicht beim Preisvergleich:

Doch beim vergleichen der Preise ist Vorsicht geboten ! Fast alle Angebot für Geschäftskunden sind Nettopreise, es kommen also noch 19% Mehrwertsteuer hinzu, die wir ja in den meisten Fälle nicht als Vorsteuer geltend machen können.

Situation bei der Telekom:

Hatte die Telekom einst wirklich gute Geschäftskundentarife, sind die meisten Vorteile mittlerweile nahezu aufgezehrt, da die Privatkundentarif deutlich besser geworden sind. Etwas Flexibler mag die Hotline im Einzelfall Agieren, was z.B. Tarifwechsel anbelangt. Im wesentlichen sind mir leider sehr wenige Vorteile bekannt, wenn man als einzelne Person bei der Telekom einen Geschäftskundentarif abschliesst. In einigen Fällen gibt es zudem die Möglichkeit, noch einen Rabatt von 10% zu erhalten, durch z.B. das Aufbuken freier Rahmenverträge. Doch meist sind die Businesstarife bis auch wenige Cent Identisch mit den Privatkunden-Tarifen. Vorteile gibt es meist jedoch bei dem Handy-Austauschservice etc.

Link zum Telekom Shop: Telekom Business Tarife (AffiliLink)

Situation bei Vodafone:

Bei Vodafone kann man sich mit ”Schreiben oder Nachweise oder Ausweise von berufsständischen Körperschaften und Kammern, z. B. Ärzte-, Rechtsanwalts- und Handwerkskammer” als selbständiger Legitimieren. Im Gegenzug erhält man 15% Rechnungsrabatt auf alle Vodafone-Tarife, eine deutlich besser erreichbare Hotline (1234 statt 1212), sowie kleine aber feine Dreingaben wie kostenloser SIM-Kartentausch sowie eine TWIN-Karte z.B. für das Autotelefon. Die Legitimation ist über folgendes Infodokument möglich: Vodafone Dokument 548

Dieses ist auch nachträglich bei bestehenden Verträgen kostenfrei möglich und ist durchaus lohnenswert, und besondern beiden “großen” Tarifen sind 15% Rabatt auch schnell mal 10 Euro oder mehr, die mal im Monat spart !

Zum Vodafone Shop: Vodafone Selbstständige (AffiliLink)

Situation bei BASE (Marke von E-Plus):

BASE bietet zwar mit “BASE Professional” durchaus Tarif mit Vorteilen für Gewerbetreibende an (kostenlose Hotline, kostenlose Papierrechnung), dieses wird explizit aber nicht für Ärzte und andere potenziell freien Berufe ausgewiesen, ob z.B. ein Arztausweis als Legitimation anerkannt wird ist, anders als bei der Telekom, Vodafone oder auch O2, nicht gesagt. In den meisten Fällen lohnt das ohnehin nicht: Erst ab 80 Euro mtl. für Tarifbausteine erhält man einen Rabat von 5%. Dieses macht nur Sinn, wenn man gleich mehrere Verträge abschliesst.

Zum BASE Shop: BASE Selbstständige (AffiliLink)

Situation bei O2:

Am Unübersichtlichsten ist die Situation bei O2 – auf den ersten Blick. So verfügt O2, anders als die 3 anderen Mobilfunkanbieter, über 2 vollkommen unabhängige Tarifplattformen. Einmal “O2 Consumer”, also die ganz normale “O2 Blue” Tarife, wie man sie in jeden O2 Shop oder auch Online abschliessen kann, sowie über die O2 Business Sparte, die zwar auch online Vertrieben wird, aber im wesentliche nur über O2 Business Partner vertrieben wird.

Vorteile in den “normalen” O2 Verträgen aus der Privatkundenplattform wären z.B.: Kostenlose Hotline, 20% mehr Freiminuten/SMS und Datenvolumen. Besonders die kostenlose Hotline mit deutlich geringerer Wartezeit empfinde ich als einen großen Vorteil, ist man meist in den O2 Standverträgen bei einem Anruf mit 20 Cent einmalig und längerer Wartezeit dabei.

Link zu den O2 Angebote für Selbständige: o2online.de Shop (AffiliLink) – oben rechts “Selbständige” klicken !

Während es für O2 Kunden, die z.B. einen aktuellen O2 Blue Tarif haben, keine Problem ist, mit einen Arztausweis die o.g. Vorteile auch nachträglich zu bekommen (Legitimation gibt es hier: Umstellung auf SOHO), sind die richtige guten Angebote jede, die es über den O2 Business Vertrieb gibt. Hier steht Ärztinnen und Ärzten z.B. die komplette O2on Business Tarifschiene offen, welche auch 4 Tarifen besteht, die alle eine komplett Flatrate in alle deutschen Netze darstellen.

Den günstigsten O2on Tarif gibt es ab 22,61 Euro mtl. (inkl. MwSt), beinhaltet zwar Telefonie in alle deutschen Netze, aber nur 50 MB umgedrosselte Daten; SMS werden extra berechnet mit 19 Cent. Wer mehr Daten haben will, ist ab 34,51 Euro mtl. (inkl. MwSt) sowie 1 GB Daten dabei. Frei-SMS können ab 5,95 Euro in diesen beiden Tarifen hinzugedacht werden; oder wer gleich 150 SMS inkl. haben will sowie parallel Daten für iPad oder Stick, ist 46,11 Euro mtl. (inkl. MwSt) dabei.

Gegen mtl. Aufpreise gibt es die Tarife mit Handy.

Angebote gibt es hier: www.o2business.de (freier Link !). Da wird selbst O2 Business Partner sind, beantworten auch wir gerne Fragen zu diesem Thema. In diesem Fall ist es hier auch nicht ganz Uneigennützig ….

 

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 Posted by at 15:39
Jan 062013
 

In den letzten Tagen konnte ich mir mit kenHub, ein neues Anatomie-Lernportal genauer anschauen. Dabei war der erste Eindruck sogleich Positiv, denn es funktionierte sowohl auf einen Nexus 7 als auch auf einen iPad mini Einwandfrei; das ist durchaus keine Selbstverständlichkeit, denn bis z.B. das Examen Online von Thieme halbwegs auf einen iPad nutzbar war, vergingen knappe 2 Jahre. Aber dieser erste Eindruck soll nicht darüber hinweg täuschen, das es sich bei kenHub um ein Projekt handelt, das noch in in der Entwicklung steckt. Nicht umsonst ist es als “beta” ausgewiesen.

Konzept:

Das Konzept ist einfach. Zuerst wird sich 2 Anatomischen Strukturen gewidmet, die es voneinander in verschiedenen Perspektiven zu unterscheiden und zuzuordnen gilt; später muss je eine dieser Strukturen aus einer größeren Anzahl an Abbildungen korrekt erkannt werden. Dieses gescheit in beiden Fällen durch “anklicken” der korrekten Abbildung. Anschliessend muss im Auswahl- oder Buchstabierverfahren benannt werden, welche Abbildung gezeigt wird. Die dabei verwendeten Abbildungen (laut Angaben von kenHub eine eigene Entwicklung), erscheinen mir persönlich recht übersichtlich, ohne auf die notwendige Details zu verzichten.

Daneben verfügt kenHub über eine wachsende Anzahl von Lerntexten zu Anatomischen und Anatomisch-Klinischen Themen wie z.B. einzelne Muskelgruppen (“Der Musculus popliteus”) oder klinischen Themen (“Das Osteosarkom” oder “Sprunggelenksverletzungen”).

Umfang:

Aktuell besteht das Lernangebot von kenHub 18 Trainingssitzungen, darunter 9 zur unteren Extremität, 7 zur oberen Extremität sowie 2 zur Wirbelsäule. Ein einer Trainingssitzung werden nochmal eine Vielzahl von Anatomischen Stukturen in 4 Durchgängen – Erkennen, Unterscheiden, Benennen und Buststabieren – gelehrt und abgefragt. Während die knöcherne Strukturen und Muskulatur schon recht komplett enthalten sind, scheint mir das Training in Bezug auf die Leitungsbahnen noch nicht komplett. Zudem fehlen noch Schädel und Rumpf beim Bewegungsapperat, sowie die komplette Organ- und Neuroanatomie.

Laut Niels Hapke, dem Geschäftsführer von kenHub, befinden sich diese Bereich aber noch im Ausbau.

Reicht das ?

Anatomie war für mich das Fach, wo ich am wenigsten wusste, welches Thema man wie Detailliert lernen muss. Teilweise sind nicht nur die Unterschiede zwischen den einzelne Universitäten sehr verschieden, sondern bestimmte Dozenten haben in Ihren Testaten verschiedene Schwerpunkte. Daher wird kenHub wohl kaum das vom Dozenten nahegelegte Anatomiebuch ersetzen können, selbst dann nicht, wenn die Lerntexte noch deutlich weiter ausgebaut werden. Sie werden leider schlicht nie den Stil einen Dozenten treffen, der sich auf ein bestimmtes Standardwerk eingeschossen hat. Und aktuell wird kenHub wohl auch keinen Anatomieatlas ersetzen, der einen den Gesamteindruck über die topographischen Anatomie bieten; zumindest nicht im aktuellen Ausbaustand.

Kurz: Um durch die ganze Anatomie zu kommen wird kenHub alleine auch nicht reichen. Und das ist in meinen Augen auch das große Manko. Was es aber recht gut macht ist das leidliche Auswendiglernen von anatomischen Strukturen zu erleichtern. Man könnte meinen, das genau das sogar bei kenHub spass macht.

Preisgestaltung:

Ein leidliches Thema bei Literatur- und Lernprogrammen für das Studium ist der Preis. Aktuell ist kenHub für 7 Euro mtl. zu haben. Schliesst man das Abo, welches jeden Monat gekündigt werden kann, jetzt ab, erhält man kenHub dauerhaft zu diesem Preis. Dabei” spart” man Dauerhaft 8 Euro mtl., so das es wohl in Zukunft 15 Euro kosten soll. Ich weiss ehrlich gesagt nicht, was ein fairer Preis ist; 15 Euro im Monat scheinen mir rückblickend auf meine Studentenzeit ein stolzer Preis, den ich sicherlich nicht gezahlt hätte. Meine Schmerzgrenze wäre bei etwa 10 Euro gewesen.

Umgekehrt ist kenHub eine komplette Neu- und Eigenentwicklung, die ohne einen großem Verlag im Hintergrund ein Anatomielernportal schaffen will, das einen durch die Anatomie im Studium bringt. Daher halte ich es für durchaus verständlich, das kenHub durchaus ein paar Euro im Monat kosten soll. Auch auch hier scheinen die Dinge noch im Fluss zu sein.

Mein persönlicher Eindruck:

Ich war erstaunt, wie viele Strukturen ich in den Übungen noch auf Anhieb erkannt habe. Eine gute Basis für Spaß und Motivation durch Erfolgserlebnisse. Das mehrfache und abgestufte Wiederholen der gleichen Strukturen haben mir auch das Gefühl von einen Lernfortschritt gegeben. Das ist mir früher viel schwerer gefallen, und ich wäre rückblickend froh gewesen, hätte es 2004/2005 schon so ein Portal gegeben.

Ausblick:

Mehr noch als Hilfsmittel für den einzelnen Studenten sehe ich Portale wie kenHub an einer Stelle, wo sie vielleicht irgendwann die Lehre an den Universitäten verändern. Rückblickend hat mir persönlich das Präparieren sehr wenig gebraucht; ein lebender Situs sieht ganz anders aus, ein Schnittbild im Ultraschall hat noch weniger was mit einen Schritt für Schritt auseinandergeschnittenen Körperspender zu tun als der eingeschränkte und unterlegte Blick auf die Anatomie am lebenden Menschen. Lediglich das Vorbereiten auf Testate am Körper hat mir wirklich etwas gebracht, was auch hängen geblieben ist.

Kurz: Gerade die Anatomie scheint mir vielfach frischen Wind zu vertragen; und da sind derartige Portale in meinen Augen der Richtige weg.

In den Nächsten Tagen und Wochen werden ich kenHub sowie einige anderen Anatomie-Apps und Portale genauer vorstellen.

Link zum Portal: www.kenhub.com

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 Posted by at 18:25
Okt 032012
 

Am 1.10.2012 hat Elsevier im Apple AppStore sowie in Google PlayStore eine App mit Behandlungsstandards zu den Fachgebieten Innere Medizin, Chirurgie, Gynäkologie sowie zur Notfallversorgung veröffentlicht.

Dabei wären Applikationen mit Leitlinien auf den ersten Blick nichts besonderes mehr. Viele Fachgesellschaften sind mit ihren Leitlinien in App-Form bereits im Smartphone-Zeitalter angekommen, und z.B. auch die Komplette pocket-Reihe aus dem Verlagshaus Boerm Bruckmeier gibt es unlängst für iOS und Android.

Der Clou ist hier ein anderer: Anders als Leitlinien zu Rezitieren, oder ein kurzes und knappes Taschenbuch auf das Smartphone zu bringen, geht Elsevier hier einen anderen Weg: Die Klinikstandards werden vom Elsevier-Autorenteam anhand von Leitlinien zur evidenzbasierte Therapie aufbereitet und in der App sowie über die Webplattform http://www.klinikstandards.de/ zur Verfügung gestellt. Dabei wird dem Nutzer die Möglichkeit gegeben, diese an die eigenen Bedürfnisse anzupassen.

Bei den Standards zur Reanimation können so z.B. gleich die Hausinternen Notrufnummern eingepflegt werden; aber auch Hausinterne Handlungsanweisungen können eingepflegt werden; für den persönlichen Gebrauch als “Notizbuch”, oder aber auch zur Freigabe über frei zu verwaltende Gruppen.

Dabei ist die Grundversion, in der man unbearbeitete Standards von Elsevier zugreifen kann, kostenfrei.

Wer die Standards anpassen und ggf. seinen Kollegen freigeben will, muss Jährlich 9,99 Euro bezahlen.

Ich habe von Elsevier einen kostenfreien Zugang erhalten, und werden den in den nächsten Tagen testen und hier mein Fazit schreiben. Positiv ist mir aufgefallen, das gestern bereits eine für das iPhone5 / Longphone angepasste Version nachgeschoben wurde.

Link zum AppStore: Checkme! iOS (AffiliateLink)

Link zum Google PlayStore: Checkme! Android

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 Posted by at 14:36

iPhone5 – kaufen oder nicht ?

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Sep 172012
 

Glaubt man Apple, haben mehr Menschen als je zu vor diese Frage für sich schon beantwortet: iPhone 5 Pre-Orders Top Two Million in First 24 Hours. Doch wer hätte etwas anderes erwartet ?

Viele andere werden noch vor der Entscheidung stehen, ob es noch ein neues iPhone dieses Jahr geben wird oder nicht. Der Entscheidungsprozess ist ja, wie bei den meisten Apple Produkten, relativ berechenbar: Dagegen entscheiden sich die wenigsten bewusst; es ist immer nur die Frage: Kann man sich das “Ja” zu einen neuen Apple Produkt noch im aktuellen Produktzyklus abringen, oder überdauert der Entscheidungsprozess die nächsten 12 Monate bis zur neuen Gerät ? 

Harte Vernunftsentscheidungen hat gibt es in meinen Augen weder beim Switch zu Appleprodukten, noch bei Erwerb eines neuen Apple Produktes.

Doch was spricht wirklich für ein neues iPhone, und was dagegen ? Ein paar Aspekte möchte ich beleuchten, ohne jeden Anspruch auf Vollständigkeit.

- Das neue Display und der neue Formfaktor:

Das iPhone ist leichter (112g zu 140g) und dünner (7,6mm zu vorher 9,3mm) als sein Vorgänger. Dabei war das iPhone4s nie ein schweres oder gar dickes Telefon; nur das iPhone 5 ist nochmals dünner geworden, bei einen deutlich größeren Display von 1136×640 Bildpunkten ggü zuvor 960×640 Bildpunkten. War das alte Seitenverhältnis noch 3×2, entspricht das jetzige etwa oder 3,5×2. Wie es sich im richtigen leben anfühlt, wird jeder für sich herausfinden müssen. 

Die Entscheidung, am der breite des iPhones nicht zu ändern, sondern das Display in die Länge zu ziehen, kann ich persönlich viel abgewinnen. Komme ich z.B. bei einen HTC OneXL doch sehr schnell an die grenzen dessen, was ich mit meinen Daumen noch in der 1-Finger Bedienung machen kann, ist dieses beim iPhone 5 wohl genauso problemlos möglich, wie mit dem iPhone4S.

An der reinen Pixeldichte hat sich demnach aber beim iPhone 5 nichts geändert. Betont wurde aber, dass das Displayglas dünner sei, und darunter die Farben brillanter wirken würden.

- Die Ausstattung mit LTE:

Dieses ist das größte Manko des iPhone 5. Ich hätte gut verstehen können, keinerlei Augenmerk auf die Unterstützung von LTE in Europa zu setzen, und – wie bei dem new iPad – LTE lediglich in Nordamerika zu unterstützen. Doch beim iPhone 5 wirkt es mir mit der Halbherzigen Unterstützung für Europa wie gewollt und nicht gekonnt; und das kann man Apple eigentlich sonst kaum vorhalten, denn der Verzicht auf eine Technologie war meist eine Tugend.

Aber halbe Sachen hätte ich nicht erwartet. Ehr noch ein EU Modell ganz ohne LTE….

Doch in Deutschland, halt in ganz Europa, stehen wir nun vor einen Dilemma: Es wird nur LTE 1800Mhz unterstützt. Das verwenden genau 2 iPhone Partnernetze in Europa: Everything Elsewhere in UK und die Deutsche Telekom. Zumindest bei der letzten ist es jedoch nicht so einfach. So sind weite Teile der LTE Netzes der Telekom auf Basis der weitreichenden LTE 800 MHz Technologie realisiert, und das gerade dort, wo von LTE am ehesten Profitiert: Auf dem Land, wo bisher nur EDGE war.

Die einzig in Deutschland mit dem iPhone 5 nutzbare LTE Abdeckung begrenz sich aktuell auf ca. 60 Städte, und dieses oft nichtmals in die Randbereiche rein, sondern reinweg das Kerngebiet. Doch hier wird man in meinen Augen von LTE nur in einer Situation Profitieren: Datennutzung bei Großveranstaltungen. Das mag für den ein oder anderen ein Argument sein, für die meisten jedoch von relativ wenig belang. Genauso wie es an sich vollkommen egal ist, ob man mit 6 mbit/s oder 50 mbit/s auf dem mobilen Gerät surft. Interessant wird LTE nur beim Tethering… Und da braucht man dann erstmal Tarife, die das entsprechende Datenvolumen aufweisen.

Bei allen anderen sehe ich kaum einen nennenswerten Vorteil; dabei lasse ich mal aussen vor, das die Netzbetreiber wohl mittelfristig das Wachstum der Datennutzung nur noch mit LTE wirklich bewältigen können.

Kurz: Dass das iPhone 5 LTE unterstützt ist schön, aber für Europa absolut irrelevant. Es sich aus diesem Grunde zu kaufen, und ggf. sogar zur Telekom zu wechseln, wenn man anderenorts zufrieden mit Vodafone oder O2 ist, halte ich für kaum Sinnvoll.

- Die Prozessor und Grafikleistung:

Die Demos der Keynote waren wieder einmal beeindruckend. Mit harten Fakten zur wirklichen Leistung hält sich Apple gerne vornehm zurück. Benchmarks werden ebensowenig genannt, wie Speicherausstattung oder Taktrate der CPU mit weiteren Kennwerten, die eine grobe Einschätzung der Leistung erlaube.

Daher wird man hier abwarten müssen, bis erste iPhones zerlegt wurden und erste Erfahrungsberichte von Usern auftauchen.

Aber bei einen bin ich mir sicher: Wie immer wird die Leistungssteigerung so merklich ausfallen, das man, einmal ein iPhone 5 in der Hand, nicht mehr zurück möchte zu seinen alten Gerät.

- Sonstige Features:

Bessere Frontkamera, welche jetzt 720p HD Videos für Facetime erlaubt. Eine optimierte Foto- und Videokamera mit weiterhin 8 Megapixel auf den Rückseite. Aktive Beseitigung von Störgeräuschen bei den eingebauten Microphonen sowie sogenanntes HD Voice über GSM/3G (z.Zt. in Deutschland nur bei der Deutschen Telekom zu finden) verbessern die Gesprächsqualität sind weitere Verbesserungen, die man nennen kann. Und auch verbessere Akkulaufzeiten sollen erreicht werden.

- Fazit:

679 Euro bei Apple direkt (bei den Netzbetreibern meist deutlich teurer) für das kleinste iPhone ist es – wie immer – das ganze nicht wert. Trotzdem werden es sich die meisten Kaufen, und auch ich bin einen iPhone 5 nach erster Enttäuschung über die in meinen Augen misslungene LTE Unterstützung dem iPhone 5 nicht abgeneigt.

Wer es sich kaufen möchte, kann dieses gerne tun. Entweder bei Apple Direkt, oder bei einen der 3 Apple Partnernetze in Deutschland: Telekom, Vodafone und O2 

(jeweils Affiliate Links).

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 Posted by at 17:54
Sep 122012
 

Da es auf Twitter gerade viel Diskutiert wird, und (bis auf Teltarif) auch noch in keinen Liveticker explizit so klar wiedergegeben wurde: Leider wird es mit dem iPhone 5 in Deutschland kaum möglich sein, LTE zu nutzen.

Warum ? Alles deutet darauf hin, das LTE nur im 1800Mhz Frequenzbereich unterstützt wird. Hinweise geben u.A. Engadget.com in Folie 7: http://www.engadget.com/photos/iphone-5-wireless-connectivity/ Und hier nach wird LTE ist in Europa nur von der Telekom Deutschland und EE / everythingeverywhere unterstützt. Beide verwenden LTE auf 1800 Mhz.

Würde sich es bewahrheiten, bedeutet das relativ kompromisslos: Relativ wenig LTE in Deutschland und keine bessere Abdeckung mit schnellen Daten auf dem Land.

Warum ist das so ?

Nun, Vodafone und O2 nutzen überwiegend die LTE Frequenzen auf 800 MHz. Diese sind geeignet, in den Städten gute Indoorversorgung zu bieten, und auf dem Land große Bereiche zu versorgen. Zur Kapazitätserweiterung wird zudem LTE 2600 MHz eingesetzt. Diese wäre damit komplett aussen vor.

Lediglich die Telekom verwendet LTE auf 1800 Mhz. Aber auch hier ist vorsichtig geboten: Auch die Telekom verwendet diese Frequenz lediglich in den städtischen Bereichen, da sie einen guten Kompromiss aus den niedrigeren Frequenzen mit hoher Reichweite und den hohen Frequenzen mit höherer Kapazität bieten. Auf dem Land, da wo wirklich die mobilen Daten mit EDGE oft quälend langsam sind, setzt die Telekom auch auf LTE und 800 Mhz. Kurz: Hier wird sich kaum etwas verbessern. In den Städten dürften schnelle Daten bei der Telekom ohnehin kein großes Thema sein, da dort fast überall DC-HSPA+, also HSPA+ auch 2 unabhängigen “Frequenzen”, ähnlich die Kanalbündung wie früher bei ISDN, aktiv ist. Dieses stellt Datenraten bis 42 mbit/s zur Verfügung.

Ein Link zur LTE 1800 Versorgung der Telekom: http://www.t-mobile.de/funkversorgung/inland 

Die Abdeckung ist in meinen Augen kaum nennenswert ….

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Nürnberg: O2 LTE in Aktion

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Aug 132012
 

Bereits im Juni zu Rock im Park konnte ich mit dem LTE SurfStick (HUAWEI E 398) an vielen Orten in Nürnberg LTE von O2 Empfangen. Damals war es aber weder mit einen O2on Business, noch mit einen O2go möglich, sich in das Netz einzubuchen. Wie an vielen Stellen Berichtet wurde, u.A. bei Maxwireless oder TelTarif, wurde jedoch bereits wenige Tage Später das O2 LTE Netz für Kunden mit Datenverträgen geöffnet. Noch Tage vor dem offiziellen Launch.

So nutze ich am letzten Wochenende eine Zugfahrt über Nürnberg mit Aufenthalt dort, um das O2 LTE Netz mal anzutesten…. Als Testvertrag wurde ein O2go mit Surfflat XL genutzt.

Bereits ca. 20 km Nordwestlich vor Nürnberg bucht sich ein HTC OneXL erstmals in der 4G/LTE Netz von O2 ein, jedoch nie mit hohem Pegel (max. 2/5 Strichen). Dieses sollte auch bis zum Nürnberger Bahnhof zu bleiben. Kurz: LTE war zwar immer wieder selbst im gut Empfangsgedämpften ICE verfügbar, dessen Repeater ja leider nur GSM unterstützen, meist jedoch sehr schwach auf er Brust vom Empfang her. Interessanterweise war der Pegel vom UMTS Netz an gleicher Stelle deutlich besser. Dennoch: Kurz angetastet flossen im LTE etwa 8 mbit/s Daten im Download, der Upload lag fast immer um die 10 mbit/s.

Etwas länger konnte ich das O2 LTE Netz am Nürnberger Hauptbahnhof begutachten, und vor allen unter stationären Bedinungen. Etwas enttäuschen war, das auch hier der Empfang nicht besonders gut war. Im Bereich der Bahnsteige waren 1-2/5 Strichen respektive -115 bis -100dBm Empfangsstärke. Im Bahnhofsgebäude war leider garkein LTE verfügbar.

Erste stationäre Tests:

Dennoch reichte das für einige Teste. Die Datenrate im Download lag relativ stabil bei 10 mbit/s, im Upload waren mal 8 mbit/s, mal bis zu 12 mbit/s erreichbar. Kurz: Solide bis gute Uploadwerte, im Download aber leider etwa das untere Dritter des theoretisch möglichen. Vermutlich wären die Datenraten in Nähe der Sendestationen bedeutend besser, doch offenbar wurde der Hauptbahnhof noch nicht mit einen speziellen Ausbau bedacht, wie es z.B. bei UMTS und GSM der Fall ist.

Speedtest

PING Werte:

Auffallend ist der für LTE sehr schlechte PING-Wert für eine LTE Verbindung und dieses machte mich stutzig: Ansich erwartet man vom reinen LTE Funknetz Latenzen von 10-15ms zzgl. das, was man vom “normalen” Internet und dem Mobilfunk-Backbone noch draufrechnen kann. Doch dieser Umstand war schnell geklärt: Speedtest.net ermittelt die Latenz einfach nicht zuverlässig. Über eine einfache PING-App auf dem HTC One XL waren Bereits Latenzen von 30-35ms mit leichen Ausreissern nach oben zu ermitteln. Aber auch dieser sogennte “Jitter” war im Rahmen, und erklärt nicht die mehr als doppelt so hohen Ergebnisse der Speedtest.net App. Auch in weiteren Tests mit dem SurfStick lieferten 2 Tage Später am gleichen Ort ähnliche Ergebnisse:

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Bleibt zu hoffen, das auch bei anderen Testberichten zuverlässig ermittelte Latenzwerte einfliessen werden, wie es bei maxwireless.de z.B. selbstverständlichder der Fall ist. Denn: Bei den weitaus größten Teil der Speedtest-Apps – und auch der Speedtest-Seiten – handelt schlicht im Blackboxen, die öfter mal plausible Werte liefern, man selbst aber überhaupt nicht weiss, was wann genau wie gemessen wird. In sofern schein es mir mehr als Sinnvoll, einen wichtigen Parameter wie die Latenz von “Hand” zu erheben.

Zwar lebt das internet von verschiedenen Erfahrungen; wenn jedoch “harte” Fakten unterschiedlich zuverlässig ermittelt werden, ist das einfach schade und macht auch Erfahrungen nicht vergleichbar.

Bei TelTarif beispielsweise scheint, so ist mein Eindruck, das Bewusstsein für die Problematik und der Stellenwert der Latenz zu fehlen. Gerade die Latenz wird das sei, was LTE auch für die breite Masse attraktiv machen wird – neben perspektivisch besserer Abdeckung auf dem Land. Die maximale Datenraten wird kaum einer ansatzweise ausnutzen können, besondern da ich keine Entwicklung zu deutlich größeren Datenvolumina für den kleinen und mittleren Geldbeutel erwarte.

Fazit: Auf den ersten Blick sind die Ergebnisse nicht herausragend. Berücksichtigt man jedoch, das die ganzen Tests aus fahrenden Zügen oder auf einen nicht optimal mit Empfang versorgten Bahnhof gemacht wurden, scheinen diese gar nicht so schlecht. Jedenfalls macht es Lust auf mehr, und besonders die Latenzen scheinen im O2 Netz schon sehr ordentlich zu sein. Zudem hat O2 jüngst angekündigt, bis zu 200 Städte mit LTE zum Ende des Jahres zu versorgen. Und ab dem Tarif “Blue M” ist für 10 Euro mtl. ein Datenpaket mit LTE Zugriff buchbar….

Da ich nie ein Freund der Telekom war, und auch nicht wg. LTE dort hinwechseln würde, werde ich so wohl noch zu meinen LTE Genuss kommen. Gelegentlich nutze ich neben meinen O2 Vertrag noch einen 1&1 Datenkarte im Vodafone-Netz, die mich in letzter Zeit aber gerade im Raum Dortmund und auch in Zügen immer weniger von Hocker reisst, hoffe ich, das O2 einiges an schnelles Internet in die Städte bringen wird.

Bei einen bin ich mir jedoch fast Sicher: Von Datenraten Jenseits der 20-25 mbit/s werden wir und mobil dauerhaft verabschieden müssen. Diese halte ich nicht für realistisch, denn es wird noch mehr als Aktuell darum gehen, stabile und brauchbare Datenraten mit ordentlicher Latenz auch unter hoher Netzlast anzubieten.

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Jul 082012
 

Bissher war das NEW ENGLAND JOURNAL of MEDICINE nur mit einer iOS Applikation für das iPhone vertreten. In dieser waren die Artikel der letzten 7 Tage sowie eine Auswahl an Bildern und Videos verfügbar. Dieses war zwar kostenlos, und setzte kein Abo voraus. Da mir das iPhone Display viel zu klein war, und es ehr eine auf das iPhone angepasste Auszug der Webseite NEJM.ORG war, konnte mich diese nie wirklich überzeugen.

Doch Anfang Juli erschien die NEJM iPad App. Anders als bei der iPhone App, handelt es sich hierbei um einen wirkliche Onlineversion der Printausgabe.

Und damit gingen gingen auch schon meine Sorgen los: Ich kenne von den deutschen Printmedien – nicht nur den Fachpublikationen, den diese haben fast keine brauchbaren ePapers oder Tablett Ausgaben -, teilweise erstreckend teure Preismodelle, wo man teilweise Gebühren entrichten musste um neben der Printausgabe auch noch eine ePaper oder gar eine iPad Ausgabe zu erhalten. Zwar mag man wissenschaftliche Zeitschriften und die “normale” Presse kaum miteinander vergleichen. Dennoch: Die Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH hat mich so z.B. als Kunden verloren, weil das Angebot für die Sonntagszeitung, wo ich neben einen – nicht unbedingt preiswerten – Printabo auch noch jede Onlineausgabe einzeln zahlen muss, einfach nur überteuert war.

Doch umso beeindruckter war ich, das offenbar es das NEJM verstanden hat, hier wirklich einen Mehrwert zu bieten: Mit meinen Account bei nejm.org als “subscriber” der Printausgabe war es kein Problem, mir auch die iPad Ausgaben in die App zu laden. Aber natürlich werden auch sogenannten InApp Käufe Angeboten, wo man ohne Abo der Printausgabe direkt über den iTunes Account einzelne Ausgaben bezahlen und runterlasen kann, oder gleich ein Monatsabo abschliessen kann. Einzelne Ausgabe liegen bei 4,99 Euro, ein Monatsabo liegt bei 11,99 Euro.

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Durchaus fair wie ich finde, denn sowohl der Preis für das Printabo (mit uneingeschränkter Nutzung der iPad Ausgabe) des NEJM als auch für das reine iPad Abo bewegen sind in Bereichen, die man sich durchaus auch als Jungassistent oder PJler leisten kann. 

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Besonders hervorheben möchte ich daneben die absolut intuitive Bedienung der App: Wählt man in der Library Ausgabe aus, welche man bereits heruntergeladen hat, ist die Navigation extrem einfach: Ein Wischen rechts<>links führt zum nächsten oder vorherigen Artikel, ein wischen hoch<>runter zum Blättern innerhalb des aktuellen Artikels.

Zudem sind zu jedem Artikel innerhalb der App noch weiteres Material hinterlegt, welches weit über die Printausgabe hinaus geht; Viele Artikel enthalten Videomaterial, auf jeden Fall jedoch ein Foliensatz der wissenschaftlichen Präsentation des Artikels, ein detailliertes Studienprotokoll sowie die Bekanntmachung der Veröffentlichung. Allein der Umfang an Zusatzmaterial und das herausragende Bedienkonzept der App überzeugen. Eine so einfache Bedienung bin ich nichtmals von der Zeitungskiosk Ausgabe der Frankfurter Rundschau gewohnt, geschweige denn von der ZeitOnline Ausgabe auf dem iPad.

Fazit: Für aktuell 126,26 Euro als kombiniertes Print- und iPad Abo des wöchentlich erscheinenden, weltweit angesehen, medizinische Paper sucht das NEJM nicht nur in seinem Gerne, sondern auch im Vergleich mit der gesamten in Deutschland verfügbaren Zeitungs- und Magazinlandschaft seinesgleichen. Zumindest was die faire Preisgestaltung und die absolut überzeugende Bedienung der App anbelangt.

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 Posted by at 19:44