Jan 202011
 

Nachdem auch die anderen Blogs schon was dazu schreiben, ja selbst die reinen IT Blogs wie macnotes.de, soll auch hier das „aliveCor iPhone ECG“ nicht unerwähnt bleiben. Jaja, ich weiss, wir schreiben nur voneinander aber. Aber im ernst: Das schaffen die Tageszeitungen auch, und Borussia gewinnt auch immer in allen Blätter mit genau so vielen Toren.

BTT: So wirklich schlau werde ich aus diesem Produkt nicht. Morphologische Diagnostik ? Rhytmusanalyse ? Was soll es leisten, wo sind die Einsatzgebiete ? Fragen über Fragen. Ich habe gerade mal einen eMail an alivecor geschrieben… Nicht nur, um zu Fragen, ob’s auch nach Deutschland kommt, sondern welche konkreten Möglichkeiten es geben soll, an das Teil mehr als diese 2-Punkt-Ableitung zu Implementieren. Bei der einfachsten Lösung mit 2 Kontaktelektroden auf der Rückseite der Schale sehe ich doch in der Praxis (auch wenn’s im Video so schön zu funktionieren scheint), ein paar Bedenken.

http://www.youtube.com/watch?v=dY7ZQM5eah8

Aber auch: Wenn’s gut gemacht ist, ist es sicherlich eine Alternative für viele Ärzte auf Hausbesuch, vielleicht als Diensthandy mit EKG Funkton für FirstResponder oder gar … ich trau’s mich gar nicht zu sagen: Für die Kollegen im Berliner Rettungsdienst, die ja auf Ihren RTWs teilweise noch immer ohne EKGs herum fahren … Na, das ist doch was ! Erst nen AppleStore in die Hauptstadt, und dann ging Apple auch die EKGs auf die dortigen RTW…

Na, denn mal ein paar Links:
- Hersteller: http://alivecor.com/
- Blog „herrpfleger.de“: http://herrpfleger.de/2011/01/ekg-mit-dem-iphone-4/
- Macnotes: iPhone-EKG: Persönlicher Herzmonitor aus iPhone und Kontakthülle

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  2 Responses to “EKG für das iPhone …”

  1. Hoi,

    weil ich deinen Blogbeitrag grade im Backend durchrauschen sah: die iPhone-EKGs scheinen grade Konjunktur zu haben, weil auch an einem externen “Plugin” diesbezüglich gearbeitet wird und da auch mehr Elektroden angesteuert werden könnten.

    Ich bin im Übrigen froh an jedem Fachmenschen, der sich (kritisch) mit der Geschichte auseinandersetzt – die gabs ja auch bei uns im Feedback, ich hatte Anfang der Woche auch an Alivecor geschrieben, um da auf einige der auch hier aufgeworfenen fragen eine Antwort zu bekommen, aber keine Reaktion derweil. Ich kann aber gern Bescheid sagen, wenns da was gibt. Generell bin ich bei solchen Entwicklungen immer hin- und hergerissen zwischen dem Interesse an “Patienten-Emanzipation” und der Sorge vor dem Trend zum “Self Service” oder den Billiglösungen im Medizinbereich, nach Möglichkeit auch noch auf eigene Kosten, um ein eh kaputtes Gesundheitssystem noch kaputter zu machen.

  2. Hi Richie,

    ich greife das gerne auf, wenn’s neue Informationen gibt, danke. Und danke für Dein Feedback :D

    Tja, und zu dem Thema Patienten-Emanzipation. Ich glaube, das ist echt ein schmaler Grad. Problem ist hat, das ein unglaublicher Bedarf an Information besteht, aber die Angebote im Netz oder durch die IT insgesamt sich so rasant entwickeln und so vielschichtig sind, das kaum einer Überlickt, was seriös, was sinnvoll und was ehr unnütz oder gar schädlich ist.

    Um einen kleinen Teil zur Diskussion dazu beizutragen, hab ich am 1.1.11 ja auch diesen Blog gestartet :D

    Persönlich finde ich das Produkt ganz Nett, einen sinnvollen Einsatzweck würde ich aber nicht beim Patienten sehen.

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